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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis

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19.07.2018 Absaugung der Gespinstnester hat begonnen

Der Eichenprozessionsspinner hat – wie berichtet – auch den Landkreis Straubing-Bogen erfasst. Der Schwerpunkt des Befalls liegt in Bogen und im Umkreis, aber auch die Gemeinde Steinach und die VG Hunderdorf sind betroffen.

In diesen Bereichen saugt nun auch eine Spezialfirma die Gespinstnester des Schädlings ab. „Der Vorteil dabei ist, dass sowohl der Schädling als auch die Gespinstreste, die ebenfalls gefährlich sind, erfasst werden“, sagt Harald Götz, Kreisfachberater. Allerdings: Im nächsten Jahr kann der Schädling trotzdem wieder auftreten. „Die Bekämpfung ist aber notwendig, weil es Bereiche gibt, wo sich vermehrt Personen aufhalten und Gefahr besteht, dass diese in Kontakt mit der Raupe oder deren Nester geraten“, erläutert Götz. Freilich kann nicht jeder befallene Baum behandelt werden, da der finanzielle Aufwand nicht unerheblich ist. Entsprechend müssen gerade die frequentierten Bereiche vorwiegend behandelt werden.

Harald Götz appelliert noch einmal, sich vom Eichenprozessionsspinner fernzuhalten: „Wenn man den Schädling oder dessen Nester antrifft – Abstand halten und keinesfalls berühren. Vor allem wegen der Brennhaare und Häutungsreste, die starke allergische Reaktionen beim Menschen auslösen können, ist der Eichenprozessionsspinner nicht ungefährlich. Deshalb muss bei der Bekämpfung auch Schutzausrüstung getragen werden.“

Foto: Der Mitarbeiter einer Spezialfirma  saugt von einem Hubarbeitskorb aus die Gespinstnester ab.

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