Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Ausstellungsverbot für Geflügel aufgehoben

27.01.2016 Geflügelmärkte, -ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art dürfen ab sofort wieder stattfinden.

Gänse

Nachdem im Nachbarlandkreis Cham die niedrig pathogene Aviäre Influenza (AIV) vom Subtyp H5N2 aufgetreten war, wurde im Landkreis Straubing-Bogen am 18. Dezember 2015 eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Durchführung von Märkten, Ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänsen sowie weiteren empfänglichen Tieren (z.B. Tauben) im Landkreis Straubing-Bogen untersagte.

Diese Allgemeinverfügung wird mit sofortiger Wirkung im gesamten Landkreis aufgehoben, da alle in den Kontaktbetrieben im Landkreis beprobten Tiere mit negativem Ergebnis auf Influenza A (Genom) untersucht wurden und somit keine Gefahr mehr besteht. Geflügelmärkte, -ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art dürfen ab sofort wieder stattfinden.

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2015:

Landratsamt reagiert auf Geflügelpest – Ausstellungen bis 31. Januar 2016 verboten

Nachdem im Nachbarlandkreis Cham die niedrig pathogene Aviäre Influenza (AIV) vom Subtyp H5N2 aufgetreten ist, wurden jetzt auch im Landkreis Straubing-Bogen Vorsorgemaßnahmen getroffen.

Mit Allgemeinverfügung vom 18. Dezember 2015 hat das Landratsamt Straubing-Bogen die Durchführung von Märkten, Ausstellungen, Börsen und Veranstaltungen ähnlicher Art für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänsen sowie weiteren empfänglichen Tieren (z.B. Tauben) ab sofort untersagt.

Die angeordneten Schutzmaßnahmen sind notwendig, da die Gefahr besteht, dass die Seuche auf den Landkreis Straubing-Bogen übertragen werden könnte. Kontaktbetriebe werden derzeit von den Veterinärmedizinern amtlich beobachtet und klinisch und virologisch auf Anzeichen der Geflügelpest untersucht.

Bei Geflügelmärkten und Geflügelausstellungen besteht ein erhöhtes Risiko, dass ein etwaiger Erreger weiter ausgebreitet werden könnte. Wegen seiner hohen Geflügeldichte hätte ein Ausbruch der Geflügelpest im Landkreis Straubing-Bogen lang anhaltende, negative wirtschaftliche Auswirkungen. Deshalb wird um Verständnis für diese Vorsorgemaßnahme gebeten. Es werde getan, was aus Gründen der Tierseuchenbekämpfung erforderlich ist. Dabei hat das Landratsamt zwischen dem öffentlichen Interesse an der Nichtausbreitung der Tierseuche und den privaten Interessen der Marktveranstalter und Marktteilnehmer pflichtgemäß abgewogen und dabei den Vorrang bei der Gesundheit der Tiere gesehen.

Da die Untersuchungen der Ursache für den Ausbruch im Landkreis Cham und zur möglichen Seuchenverschleppung noch nicht abgeschlossen sind, wird zunächst ein Ausstellungsverbot bis Ende Januar 2016 erlassen.

Kategorien: Landratsamt, Social Media, Wirtschaft, Freizeit