Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

BRK-Rettungshundestaffel Straubing-Bogen zu Gast im Landratsamt

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11.07.2017 Patenschaftsurkunde an Landrat Josef Laumer übergeben

Manchmal sorgt der Zufall eben für die schönsten Geschichten. Als im Mai dieses Jahres die BRK-Bereitschaft Gossersdorf ihren 50. Geburtstag feierte, war auch Landrat Josef Laumer als Gast mit dabei. Und dabei traf der Landrat auch auf die BRK-Rettungshundestaffel Straubing-Bogen, die 2013 gegründet wurde und zu eben jener Bereitschaft gehört.

„Wir haben ihn angesprochen, es hat sich ein interessiertes Gespräch entwickelt und am Ende konnten wir ihn als Paten für einen unserer Rettungshunde gewinnen“, erzählt Melanie Weinhold, Staffelleiterin der Rettungshundestaffel. Die „Auswahl“ aus den drei geprüften Hunden der Staffel fiel dem Landrat zwar nicht leicht, aber auch hier half der Zufall mit. Denn die Mischlingshündin Wanda feierte just an jenem Tag ihren 8. Geburtstag und so war der Patenhund gefunden.

Bei einem Besuch im Landratsamt Straubing-Bogen übergab Melanie Weinhold gemeinsam mit ihrem Mann Dietmar, selbst Hunde- und Gruppenführer, die Patenschaftsurkunde an den Landrat und stellte die Arbeit vor. „Wir haben mit 12 Leuten 4.736 ehrenamtliche Stunden im letzten Jahr geleistet“, so Weinhold. „Üblicherweise haben wir etwa acht bis zehn Einsätze im Jahr, zuletzt waren es aber alleine Juni vier.“ Der bekannteste davon ging auch durch die Medien: Ein 81-jähriger Senior war Ende Juni in Bad Kötzting verschwunden. Dietmar Weinhold und sein Suchhund fanden ihn schließlich wohlbehalten. „Es ist immer wieder beeindruckend, was unsere Ehrenamtlichen leisten“, betonte Landrat Laumer. „Dafür verdienen sie unsere Unterstützung und deshalb bin auch gerne bereit, mich in diesem Bereich im Rahmen der Möglichkeiten zu engagieren.“ Die BRK-Rettungshundestaffel verfügt momentan über zwölf Mitglieder und neun Hunde, davon sind drei Hunde geprüft. Insgesamt gibt es im Bereich Niederbayern/Oberpfalz acht solcher Staffeln. „Üblicherweise fordert uns die Polizei an. Da alles ehrenamtlich geschieht, fallen keine Kosten an“, erläutert Weinhold, die auch bereits ein neues Projekt in Aussicht hat. „Wir erhalten einen neuen Einsatzwagen, den wir entsprechend hundegerecht mit Boxen umrüsten müssen. Über eine Unterstützung jeglicher Art würde sich die BRK-Rettungshundestaffel sehr freuen – sei es finanziell, materiell, aber auch Waldstücke oder Gebäude zum Trainieren wären eine große Hilfe.“ Denn wie wichtig die Arbeit der Rettungshundestaffel ist, wurde nicht nur am Fall in Bad Kötzting deutlich.

 

Bild: Dietmar Weinhold, Melanie Weinhold und Landrat Josef Laumer (links) bei der Übergabe der Patenschaftsurkunde.

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