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Donaufähre bis auf Weiteres außer Betrieb

20.04.2016 Die Donaufähre Mariaposching-Stephansposching ist am 19. April 2016 gesunken.

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Am Dienstag, 19. April, gegen 9.45 Uhr ist die Donaufähre Mariaposching-Stephansposching gesunken. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Passagiere und der Fährmann konnten sich schwimmend ans Ufer retten und wurden mit Unterkühlungen ins Krankenhaus eingeliefert.

An Bord waren auch ein Traktor mit Anhänger und ein Sprinter. Der Sprinter wurde ca. 200 Meter weiter flussabwärts wieder gefunden und geborgen. Ein Bergungsschiff hob am Donnerstag, 21. April, die Donaufähre und den Traktor mit Anhänger aus dem Wasser.

Der Donauabschnitt ab der Schleuse in Straubing bis zum Deggendorfer Hafen wurde gesperrt.

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Die Donaufähre Mariaposching-Stephansposching wird seit 1979 vom Landkreis Straubing-Bogen zusammen mit dem Landkreis Deggendorf betrieben. Auf ihr können Autos, Zugmaschinen, kleine Lastwägen, Fahrräder und Fußgänger befördert werden. Mit einer Länge von 18 Metern, einer Breite von 4,59 Metern und einer Tragfähigkeit von 13 Tonnen kann die Donaufähre max. 6 Autos oder 70 Radfahrer zum anderen Ufer bringen. Die Donaufähre (Baujahr des Fährgefäßes 1927) besitzt keinen eigenen Antrieb, sondern nutzt die Strömung der Donau zum Queren des Flusses (Gierseilfähre).

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