Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Auf dem Weg zum Fairtrade-Landkreis

04.07.2018 Aufruf an Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomiebetriebe, Vereine und Kirchen

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Wo gibt es im Landkreis Straubing-Bogen fair gehandelte Waren? Welche Geschäfte verkaufen solche Produkte, welche Gastronomiebetriebe bieten dies an?

Dieser Frage geht Klaus Achatz, Leiter des Sachgebiets Wirtschaft, Touristik, Regionalentwicklung am Landratsamt Straubing-Bogen gemeinsam mit der lokalen Steuerungsgruppe für den Fairtrade-Landkreis nach. „Wir brauchen für den Fairtrade-Landkreis mindestens 21 Einzelhandelsgeschäfte und 11 Gastronomiebetriebe, die jeweils mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten“, erläutert Klaus Achatz. Und da sind die Lokale Steuerungsgruppe und die Landkreis-Verwaltung auch auf die Mithilfe der jeweiligen Betriebe angewiesen. „Natürlich sind uns einige Geschäfte wie Edeka Ettl in Rain, der Kleine Weltladen in Mitterfels und einige andere ebenso wie die Fairtrade Gemeinde Atting bekannt“, sagt Achatz. „Aber in der Gesamtheit ist es so, dass möglicherweise das ein oder andere Einzelhandelsgeschäft, Cafe, Restaurant oder Florist durch das Raster fällt.“

Um aber eine detaillierte Übersicht über den gesamten Landkreis zu haben, bittet Klaus Achatz alle Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die das Kriterium erfüllen, sich bei ihm im Landratsamt unter 09421/973-125 bzw. achatz.klaus@landkreis-straubing-bogen.de zu melden. Gleiches gilt auch für alle Kirchen und Vereine, bei denen Fairtrade-Produkte angeboten, ausgeschenkt oder verkauft werden und die sich mit der Thematik beschäftigen. Diese werden auch von den Mitgliedern der lokalen Steuerungsgruppe unter der derzeit vorläufigen Leitung von Maria Birkeneder und Anita Karl gezielt angesprochen, wenn bekannt ist, dass fairer Handel unterstützt wird.

„Denn wir wollen den gesamten Landkreis mitnehmen“, sagt Landrat Josef Laumer. „Es soll flächendeckend ein Bewusstsein für diese Thematik geschaffen werden und jeder soll dann auch wissen, wo sich entsprechende Anlaufstellen befinden.“

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