Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz des Landkreises

Radweg bei Rain SR 20 001.JPG

27.06.2018 Verkehrsfreigabe des Radwegneubaus bei Rain sorgt auch für eine verbesserte Verkehrssicherheit

Es war ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz des Landkreises Straubing-Bogen. Dies wurde bei der offiziellen Verkehrsfreigabe des Radwegneubaus zwischen Wiesendorf und Rain im Zuge der Kreisstraße SR 20 deutlich.

„Über die Radwegunterführung bei Rain entsteht somit eine Anbindung an das überörtliche Radwegenetz entlang der Bundesstraße 8“, erläuterte Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt. Der Neubau liegt auf dem Verwaltungsgebiet der Gemeinden Rain und Atting. Denen wie auch den Eigentümern dankte Fischer besonders in Sachen Grunderwerb, der von den Gemeinden durchgeführt wurde.

Im April wurde mit dem Bau der 850 Meter langen Strecke, der Gesamtkosten in Höhe von rund 273.000 Euro verschlang, begonnen.  Von den Kosten wurden 155.000 Euro durch Fördermittel des Freistaates Bayern übernommen. Beendet wurde die Baumaßnahme am 29. Mai. „Und der Radweg wird seither bereits sehr gut angenommen“, betonte Rains 1. Bürgermeisterin, Anita Bogner. „Dieser Lückenschluss war ein großer Wunsch der Bevölkerung. Gerade auch hinsichtlich der Verkehrssicherheit war der Weg an dieser Stelle absolut notwendig. Es lässt sich jetzt auch sicher die SR 20 überqueren, was speziell auch den Schulkindern zu Gute kommt.“ Cornelia Gradl, 2. Bürgermeisterin der Gemeinde Atting ergänzte: „Es sind nach dem Abschluss der Maßnahme jetzt wirklich alle zufrieden.“

Von der Verkehrsbelastung auf der SR 20 und der guten Frequentierung des Radweges konnte sich Landrat Josef Laumer beim Eröffnungstermin selbst ein Bild machen, wie er betonte: „Man sieht schon jetzt in dieser kurzen Zeit, die wir hier sind, wie viel Schwerverkehr auf der Kreisstraße unterwegs. Deshalb bin ich immer froh, wenn wir die Radfahrer von der normalen Straße wegbringen können. Das dient der Sicherheit und das Risiko und die Gefahr reduzieren sich deutlich.“ Aber auch darüber hinaus sei das Radwegenetz ein bedeutendes Anliegen des Landkreises: „Wir sind im Kreistag ständig bemüht, das Radwegenetz auszubauen. Das kommt nicht nur dem Tourismus zu Gute, sondern vor allem auch der eigenen Bevölkerung. Speziell auch die ILE´s sind in diesem Bereich sehr engagiert und sorgen für eine gute Vernetzung der Wege.“

Das Thema Sicherheit sprach auch Tiefbauamtsleiter Fischer an, der besonders an die sichere Querung der B 8 durch eine Unterführung erinnerte. „Durch den Lückenschluss ist der Anschluss an das weitere Radwegenetz nun erfolgt.“ Außerdem lobte er auch die Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma Streicher und deren Qualität. Alfons Straßer, Abteilungsleiter der Firma Streicher, freute sich darüber natürlich besonders: „Gute Qualität ist uns wichtig.“

Die Qualität für die Radfahrer im Landkreis und den Gemeinden hat sich durch den Neubau in jedem Fall schon einmal deutlich verbessert.

Foto: Markus Wolf (Tiefbauverwaltung), Cornelia Gradl (2. Bürgermeisterin Atting), Landrat Josef Laumer, Anita Bogner (1. Bürgermeisterin Rain), Alfons Straßer (Abteilungsleiter der Firma Streicher), Markus Köppl (Bauleiter der Firma Streicher), Markus Fischer (Leiter der Tiefbauverwaltung) und Armin Winter (Tiefbauverwaltung, von links) bei der offiziellen Verkehrsfreigabe des Radwegs.

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