Aktuelle Hochwasserlage

07. Juni 2024 : Alle Meldungen im Überblick

+++ Der Katatstrophenfall im Landkreis Straubing-Bogen wurde am 08.07.2024, 10 Uhr aufgehoben.
Das BÜRGERTELEFON wurde mit der Aufhebung ebenfalls EINGESTELLT. +++

Alle Informationen und Antragsformulare zur Soforthilfeaktion des Bayerischen Staatsministeriums
für Finanzen und für Heimat 
finden Sie hier.

+++ Update 08.06.2024, 10:00 Uhr +++

Die Hochwasserlage im Landkreis Straubing-Bogen hat sich deutlich entspannt. Heute Morgen um 9:30 Uhr hat der Wasserpegel 6,19m erreicht und ist damit unter Meldestufe 4 gefallen. Es wird erwartet, dass die Meldestufe 1 am Montag unterschritten wird.

In einer erneuten Lagebesprechung der Führungsgruppe Katastrophenschutz wurde die Hochwasserlage im Landkreis neu bewertet:

Aus Sicht der Teilnehmer ist eine übergeordnete Koordinierung von Organisationen und Behörden sowie externe Hilfen nicht mehr erforderlich.

Aufgrund der für die nächsten Tage prognostizierten Niederschläge ist zwar damit zu rechnen, dass eine zweite Welle Mitte nächster Woche den Wasserpegel nochmal erhöhen wird, die Prognosen lassen allerdings auch erwarten, dass der Anstieg moderat ausfallen wird und keine Gefahrenlage darstellt.

Unter Abwägungen der aktuellen Lage hat die Führungsgruppe Katastrophenschutz daher um 10 Uhr den Katastrophenfall aufgehoben. 

Das Bürgertelefon wird mit damit ab sofort ebenfalls eingestellt.

Landrat Josef Laumer dankte allen Einsatzkräften und zollte den größten Respekt. Neben den über 60 Feuerwehren, die im Einsatz waren, gilt der Dank auch den Bauhöfen, den Gemeinden, den Unternehmen und allen Mitgliedern der Führungsgruppe unter Leitung von Andreas Käser, Tobias Gilch und Dominik Bachl, sowie dem örtlichen Einsatzleiter Albert Uttendorfer. „Egal, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich, alle Beteiligten haben hier ruhig, konzentriert und effektiv auf alle Herausforderungen reagiert und arbeiteten Hand in Hand.“

Im Vergleich zu anderen Regionen ist der Landkreis Straubing-Bogen verhältnismäßig glimpflich davongekommen. Die Einsatzkräfte und auch alle Gemeinden haben schnell und rechtzeitig reagiert und konnten so verhindern, dass es zu größeren Problemen oder gar Personenschäden gekommen ist. Auch an den Kreisstraßen sind keine gravierenden Schäden entstanden.

Die Donau ist noch nicht an ihrem Normalpegel angelangt, daher sind noch nicht alle Schäden sichtbar und viele Aufräumarbeiten werden voraussichtlich erst Ende der nächsten Wochen beginnen können.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Hochwasserschäden aufgelegt. Weitere Informationen zu den Sofort- und Finanzhilfen für Privatpersonen sind hier zu finden. Anträge können noch bis 31.08.2024 gestellt werden.

+++ Update 07.06.2024, 9:00 Uhr +++

Die Hochwasserlage im Landkreis Straubing-Bogen entspannt sich weiter. Der Wasserspiegel der Donau sinkt langsam, aber stetig. Der Wasserstand liegt derzeit bei 6,78m (9:00Uhr). Es wird erwartet, dass der Pegel am Samstagmorgen unter die 6,30m-Marke und damit unter Meldestufe 4 fällt.

Die weiterhin regelmäßig stattfindenden Deichwachen verliefen problemlos. Die vorgenommenen Schutzmaßnahmen zeigen die erhoffte Wirkung. Vereinzelt kommt es aufgrund des erhöhten Grundwasserspiegels zu punktuellen Überschwemmungen, die von den örtlichen Einsatzkräften abgewickelt werden.

Leider erhalten wir immer noch Berichte über das Auftreten von Schaulustigen. Es wird daher nochmal dringend darum geben, sich von Einsatzorten der Feuerwehren fernzuhalten und die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Hochwasserschäden aufgelegt. Weitere Informationen zu den Sofort- und Finanzhilfen für Privatpersonen sind unter www.landkreis-straubing-bogen.de zu finden.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ Update 06.06.2024, 9:00 Uhr +++

Die Hochwasserlage im Landkreis stellt sich ähnlich dar wie gestern Abend. Der Wasserstand liegt derzeit bei 7,10m, das Wasser fließt nur sehr langsam ab. Es wird erwartet, dass der Pegel heute im Laufe des Tages unter die 7m-Marke fällt.

Da der Wasserspiegel immer noch sehr hoch ist, wird die Lage an den Deichen weiterhin mit regelmäßigen Deichwachen kontrolliert. Bei Bedarf werden entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Hochwasserschäden aufgelegt. Weitere Informationen zu den Sofort- und Finanzhilfen für Privatpersonen sind unter www.landkreis-straubing-bogen.de zu finden.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ Update 05.06.2024, 10:00 Uhr +++

Der Scheitelpunkt von 7,20m an der Donau/Straubing wurde gestern Nachmittag erreicht. Der Donaupegel liegt aktuell leicht schwankend zwischen 7,13m und 7,20m.  Alle Meldestufen werden voraussichtlich erst am Wochenende unterschritten.

Da der Wasserspiegel weiterhin sehr hoch ist, wird die Lage an den Deichen weiterhin mit regelmäßigen Deichwachen kontrolliert und an potentiellen Schadstellen werden Verstärkungsmaßnahmen durchgeführt.

Leider berichten Einsatzkräfte vermehrt über das Auftreten von Schaulustigen. Für die Jagd nach guten Fotos werden hier nicht nur Einsatzkräfte beeinträchtigt und gestört, die Menschen begeben sich auch in Gefahr für Leib und Leben.  Es wird daher dringend darum geben, sich von den Geh-und Radwegen an den Donaudämmen fernzuhalten. Für Radfahrer wird als Alternativroute je nach Streckenverlauf auch der Radweg an der B8 empfohlen.

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Hochwasserschäden aufgelegt. Weitere Informationen zu den Sofort- und Finanzhilfen sind im Laufe des Tages hier auf der Homepage zu finden.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ UPDATE 04.06.2024, 18:00 Uhr +++

Die abendliche Lagebesprechung der FüKG hat folgende Sachlage ergeben:

Der Scheitelpunkt an der Donau/Straubing wurde heute Nachmittag erreicht. Der Donaupegel liegt aktuell bei knapp 7,20m, Tendenz langsam fallend. Alle Meldestufen werden voraussichtlich erst am Wochenende unterschritten.

Punktuell kommt es derzeit an einzelnen Stellen zu Durchsickerungen, die vorsorglich gesichert wurden. So wurden im Laufe des Tages beispielsweise in Bogenau sowie ein Deichabschnitt zwischen Reibersdorf und Oberalteich verstärkt.

Kreisbrandrat Albert Uttendorfer erklärt: „Stark strapazierte Deiche und schnell abfließendes Wasser bergen viele Gefahren. Daher betrachten wir die Lage weiter genau und führen weiterhin regelmäßige Deichwachen durch.“

Landrat Laumer ergänzt: „Natürlich lässt es uns aufatmen, dass die Prognosen sich seit heute Morgen verbessert haben. Allerdings ist uns auch bewusst, dass es noch nicht überstanden ist. Alle Einsatzkräfte leisten aber eine hervorragende Arbeit und reagieren schnell und effektiv auf mögliche Schwachstellen.“

Die Bevölkerung wird gebeten, sich weiterhin regelmäßig über die aktuelle Hochwassersituation zu informieren und sich nicht auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Halten Sie die Wege für die Einsatzkräfte immer frei und parken Sie auch keine Autos direkt vor Absperrungen.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ UPDATE 04.06.2024, 9:00 Uhr +++

Die heutige Lagebesprechung hat folgende Sachlage ergeben:

Die Prognosen zur Hochwasserlage haben sich über Nacht erfreulicherweise verbessert. Der Scheitelpunkt an der Donau/Straubing wird voraussichtlich heute Morgen erreicht und wurde auf 7,15 m heruntergesetzt. Ein Absinken des Pegels wird für Donnerstag erwartet.

Ein besonderer Einsatzschwerpunkt war in der Nacht im Bereich Hafen/Sand. Hier wurden unter Federführung des Kreisbauhofes und mit Unterstützung von zahlreichen Bau- und Transportunternehmen erfolgreich umfassende Sicherungsmaßnahmen am Deich durchgeführt und dabei mehr als 5000 Tonnen Schüttmaterial verarbeitet.

Ein besonderer Dank geht an alle Einsatzkräfte sowie den Bau- und Transportunternehmen, die hier die ganze Nacht im Einsatz waren und hervorragend zusammengearbeitet haben.
Die Lage an den Deichen wird weiterhin mit regelmäßigen Deichwachen kontrolliert.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich weiterhin regelmäßig über die aktuelle Hochwassersituation zu informieren und sich nicht auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Halten Sie die Wege für die Einsatzkräfte immer frei und parken Sie auch keine Autos direkt vor Absperrungen. Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ UPDATE 03.06.2024, 18:00 Uhr +++

In einer weiteren Besprechung der Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises, zusammen mit Vertretern der Feuerwehren, THW, Wasserwirtschaftsamt, Bundeswehr und Polizei wurde die Hochwasserlage im Landkreis weiter beobachtet:

Die Hochwasserlage hat sich aufgrund von Durchsickerungen an Deichabschnitten zugespitzt. Der Pegel der Donau in Straubing hat mittlerweile 6,90 m überschritten. Der Scheitelpunkt mit den höchsten prognostizierten Pegelständen von 7,37 m an der Donau/Straubing wird voraussichtlich am Dienstag erreicht.

Ein besonderer Einsatzschwerpunkt hat sich im Bereich Hafen/Sand entwickelt. Hier werden derzeit umfassende Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich regelmäßig über die aktuelle Hochwassersituation zu informieren und sich auf keinem Fall auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Halten Sie die Wege für die Einsatzkräfte immer frei und parken Sie auch keine Autos direkt vor Absperrungen.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

+++ UPDATE 03.06.2024, 11:00 Uhr +++

In einer weiteren Besprechung der Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises, zusammen mit Vertretern der Feuerwehren, THW, Wasserwirtschaftsamt, Bundeswehr und Polizei wurde die Hochwasserlage im Landkreis weiter beobachtet:

Die Hochwasserlage bleibt weiter angespannt. Der Pegel der Donau in Straubing hat mittlerweile die Meldestufe 4 überschritten. Der Scheitelpunkt mit den höchsten prognostizierten Pegelständen von über 7 Metern an der Donau/Straubing wird voraussichtlich am Dienstag und damit etwas früher als zuerst erwartet erreicht.

Aufgrund der derzeitigen Wettervorhersagen ist auch mit Überschwemmungen bei kleineren Flüssen und Bächen zu rechnen.

Seit den frühen Morgenstunden ist im 2-Stunden Rhythmus eine Deichwache zwischen Hornstorf und Mariaposching organisiert, die die Dämme regelmäßig auf ihre Stabilität kontrollieren. Die Sandsackbestände wurden großzügig aufgefüllt. Landrat Laumer: „Wir beobachten die Lage vor Ort aufmerksam, am Boden und aus der Luft. Ein herzlicher Dank geht schon jetzt an alle Einsatzkräfte und über 60 Feuerwehren, die bis hierher schon mitgeholfen haben.“

Die Bevölkerung wird gebeten, sich regelmäßig über die aktuelle Hochwassersituation zu informieren und sich nicht auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Halten Sie die Wege für die Einsatzkräfte immer frei.

Für Rückfragen hat der Landkreis ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 09421/973-401 (erreichbar täglich von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.



+++UPDATE 02.06.2024, 20:00Uhr +++

Nach einer weiteren Besprechung der Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises, zusammen mit Vertretern der Feuerwehren, THW, Wasserwirtschaftsamt, Bundeswehr und Polizei wurde die Hochwasserlage im Landkreis erneut bewertet.

Die Lage aufgrund der Prognosen der Pegelstände bleibt weiterhin angespannt. Ein Anstieg des Pegels der Donau über die Meldestufe 4 und darüber hinaus wird noch in der Nacht auf Montag vorausgesagt, der Scheitelpunkt wird erst zur Mitte der Woche erwartet. Die Deiche entlang der Donau werden regelmäßig geprüft und an neuralgischen Stellen wurden weitere Sicherungsmaßnahmen vereinbart.

Für den Landkreis Straubing-Bogen wurde daher um 19 Uhr der Katastrophenfall ausgerufen. Stv. Landrätin Martha Altweck-Glöbl: „Die Maßnahme ermöglicht uns eine schnellere und effizientere Koordinierung der Einsatzkräfte, um den zu erwartenden Aufwand zur Deichsicherung gerecht werden zu können.“

Die Bevölkerung wird gebeten, sich nicht auf den Deichen und an den Geh- und Radwegen in deren unmittelbarer Nähe aufzuhalten und damit auch den Einsatzkräften die Wege jederzeit freizuhalten. Der Donauradweg nördlich der Donau wird ab Montagmittag gesperrt.

Laufend aktualisierte Informationen zur Hochwasserlage sind zu finden unter www.hnd.bayern.de.

+++ UPDATE 02.06.2024, 11:30 Uhr +++

Nach den anhaltenden Regenfällen der letzten Tage hat der Pegel der Donau in der Region Straubing mittlerweile die Meldestufe 3 überschritten. Laut den aktuellen Prognosen wird die Meldestufe 4 spätestens am Montag überschritten. Der Scheitelpunkt mit den höchsten prognostizierten Pegelständen von deutlich über 7 Metern an der Donau/Straubing und über 8 Meter am Pegel Pfelling/Donau wird voraussichtlich am Mittwoch erreicht und hält voraussichtlich 2-3 Tage an. Gerade auch bei kleineren Flüssen und Bächen wird es ebenfalls zu Überschwemmungen kommen.

Die Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises fand sich daher am Sonntagvormittag mit Vertretern der Feuerwehren, THW, Bundeswehr und Polizei für eine Lagebesprechung zusammen. Nach Art. 15 BayKSG wurde eine örtliche Einsatzleitung unter Federführung von Kreisbrandrat Albert Uttendorfer eingerichtet.

Die Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises verfolgt die Lage aufmerksam und koordiniert umfangreiche Vorsorgemaßnahmen. Bis auf weiteres finden dafür zweimal täglich Lagebesprechungen statt und es werden fortan auch regelmäßige Deichkontrollen durchgeführt. Die örtlichen Rettungskräfte sind im Einsatz.

Voraussichtlich ab Montagmittag werden vorsorglich alle Radwege entlang der Deiche, nördlich der Donau gesperrt.

Die Sperre der Donaufähre, die ursprünglich bis einschließlich Montag galt, wird auf unbestimmte Zeit verlängert.

Aufgrund von Überschwemmungen kommt es auch zu Straßensperrungen. Eine Übersicht der gesperrten Kreisstraßen finden Sie auf der Homepage des Landkreises. Auch weitere kurzfristige Straßensperren sind möglich.

Hinweise für die Bevölkerung:
Achten Sie unbedingt auf Ihre Sicherheit! Leisten Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge und meiden Sie hochwassergefährdete Bereiche großräumig. Meiden Sie die Nähe zu sämtlichen Gewässern, Deichen oder sonstigen Hochwasserschutzanlagen! Halten Sie sich von Kellern, Tiefgaragen und tiefergelegten Flächen in Flussnähe fern! Überprüfen Sie Ihre Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen und informieren Sie sich regelmäßig über die aktuelle Hochwasserlage!

Laufend aktualisierte Informationen zur Hochwasserlage sind zu finden unter www.hnd.bayern.de.

 

+++ Aktuelle Hochwasserlage 01.06.2024, 17 Uhr +++

Nach den anhaltenden Regenfällen der letzten Tage hat der Pegel der Donau in der Region Straubing-Bogen mittlerweile die Meldestufe 2 überschritten. Laut den aktuellen Prognosen werden insbesondere durch die vom Oberlauf der Donau zu erwartenden Wassermengen die Meldestufen 3 und 4 voraussichtlich bereits im Laufe des morgigen Sonntags erreicht. Mit einem weiteren Ansteigen der Pegel bis kommenden Mittwoch ist zu rechnen.

Die Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises verfolgt die Lage aufmerksam, koordiniert Einsätze und ergreift gemeinsam mit den Einsatzkräften umfangreiche Vorsorgemaßnahmen.

Gerade auch bei kleineren Bächen muss mit Überschwemmungen gerechnet werden. Schwerpunktbereich hier ist aktuell vor allem der Bereich des Labertals (Bayerbach, kleine Laber, Traubach).

Folgende Kreisstraßen sind derzeit wegen Überflutung gesperrt:

  • SR 52 zwischen Eitting und Sallach
  • SR 50 bei Haimelkofen
  • SR 20 bei Radldorf
  • SR 56 Ortsdurchfahrt Pfaffenberg

Mit weiteren Sperren von Straßen, Fuß- und Radwegen wird gerechnet. Aufgrund der zunehmenden Überflutung kann es auch zu kurzfristigen, situationsbedingten Sperrungen kommen. Die Bevölkerung wird daher gebeten die Absperrungen vor Ort zu beachten, keine überfluteten Straßen zu befahren und Anweisungen der dortigen Einsatzkräfte zu folgen.

Die Bevölkerung wird vorsorglich darauf hingewiesen, rechtzeitig selbst erforderliche Vorsorgemaßnahmen für Starkregen- und Hochwasserereignisse zu treffen. Dazu zählen unter anderem das Kontrollieren von Rückstauklappen im Keller oder das Entfernen des Autos aus Tiefgaragen. Halten Sie sich nicht in überfluteten Kellerbereichen auf.