Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Branchentreffen Forst und Holz erfolgreich verlaufen

Landrat Alfred Reisinger bietet den Betrieben der Holzbranche die Weiterführung des Netzwerks Forst und Holz an. Der Vorschlag von Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner zur Kooperation mit C.A.R.M.E.N. e.V. findet breite Zustimmung. Erste Betriebe und die Waldbesitzervereinigung beteiligen sich auch finanziell.
 
 
Sichtlich zufrieden waren die Verantwortlichen des Netzwerks Forst und Holz im Landkreis Straubing-Bogen mit dem Zuspruch und dem Verlauf des Branchentreffens Holz im Gründerzentrum Straubing-Sand. Landrat Alfred Reisinger und Netzwerkgeschäftsführer Alexander Schulze hatten die im Netzwerk Forst und Holz Bayerischer Wald registrierten Betriebe und weitere Firmen und Institutionen der Branche zu dem Treffen eingeladen. Rund 30 Personen waren der Einladung gefolgt.
Nach einem Rückblick auf über vier Jahre erfolgreiche Netzwerkarbeit wurden den Betrieben die Pläne zur Weiterführung der Netzwerkarbeit erläutert. So soll das Bayerwald Netzwerk als Modell-Netzwerk unter dem Dach von C.A.R.M.E.N. e.V. in Straubing weiter geführt werden, wofür sich Staatsminister Helmut Brunner erfolgreich eingesetzt hat. An der Finanzierung des Netzwerkmanagements würden die beteiligten Landkreise sich in den nächsten drei Jahren jeweils beteiligen. Dies sei allerdings noch in den zuständigen Gremien zu beschließen, so Landrat Reisinger. Dabei hänge die Bereitschaft der Kreisräte zur Zustimmung sicher davon ab, ob auch von Seiten der Branche Signale gesetzt würden. In diesem Sinne forderte der Landrat die anwesenden Unternehmer auf, sich am Netzwerk zu beteiligen, sowohl aktiv durch das Einfordern von Netzwerkleistungen und das Einbringen von Ideen als auch durch einen finanziellen Beitrag. Gerne solle man diesen Appell auch an weitere Betriebe der Branche weitergeben. Je größer das Netzwerk, umso wirkungsvoller der Nutzen, betonte Reisinger.
Der Landkreis Straubing-Bogen unterstützt das Netzwerk bereits seit seiner Gründung im Jahre 2008 im Rahmen eines Leader-Kooperationsprojektes. Im Herbst laufe diese EU-Förderung nun aus, so dass eine finanzielle Lücke zu schließen sei. Dank der Kooperation mit anderen Landkreisen und C.A.R.M.E.N. e.V. sei es jedoch gelungen, die Beiträge für Firmen minimal zu halten, betonte Landrat Reisinger. Für künftig durchschnittlich 250 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr und Betrieb wird weiterhin Imagearbeit für Holz betrieben, werden spezielle Informationen für Architekten und Politiker aufbereitet und erhalten die vernetzten Betriebe spezielle Dienstleistungen.
In der anschließenden Aussprache zeigten sich alle Anwesenden überzeugt vom Konzept der Netzwerkarbeit für Forst und Holz. Besonders für kleine Betriebe sei die Arbeit der Initiative wichtig, betonte einer der Teilnehmer. „Und gemeinsam können wir zeigen, was unser Holz kann und wie vielfältig es ist“, ergänzte ein anderer. Die Waldbesitzervereinigungen und auch mehrere Betriebe sagten sofort ihre Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung der Initiative zu.