Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Dank für hervorragenden Hochwassereinsatz

Dank für hervorragenden Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013

 

 

Nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen in ganz Deutschland sind die Pegel an der Donau kräftig angestiegen. Trotz eines historischen Pegelstandes von 7,95 Meter am Morgen des 5. Juni 2013 sind der Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing ohne größere Schäden davongekommen. Hilfreich waren hierbei sicherlich die großen Ausbaumaßnahmen am Deichsystem während der letzten Jahre, für die der Freistaat Bayern zweistellige Millionenbeträge aufgewendet hat. Zu verdanken ist allerdings der glimpfliche Ausgang des Hochwassers 2013 im Landkreis Straubing-Bogen und der Stadt Straubing dem unermüdlichen Einsatz der vielen äußerst engagierten Einsatzkräfte, die rund um die Uhr unter herausragendem Personal- und Materialeinsatz für die Erhaltung der Deichsysteme gearbeitet haben.

 

Tausende von Einsatzkräften der Feuerwehren und Rettungsorganisationen sowie Bauhof-Mitarbeiter von Stadt, Landkreis und Gemeinden haben dafür gesorgt, dass großer Schaden von der Bevölkerung abgewendet wurde. Darüber hinaus waren bei Reibersdorf und im Stadtgebiet Straubing über 100 Bundeswehrsoldaten maßgeblich am erfolgreichen Erhalt des dortigen Donaudeiches beteiligt. Landrat Alfred Reisinger und Oberbürgermeister Markus Pannermayr danken allen Einsatzkräften für den hervorragenden und unermüdlichen Einsatz über mehrere Tage hinweg.

 

Besonderen Dank sagen Oberbürgermeister Pannermayr und Landrat Reisinger den eingesetzten Feuerwehren mit ihren Kommandanten und den vielen freiwilligen Helfern, die unter Führung von Stadtbrandrat Rainer Heimann und Kreisbrandrat Albert Uttendorfer gemeinsam mit allen Feuerwehrführungskräften der Region hervorragend gearbeitet haben. Tag und Nacht haben sie an mehreren Einsatzorten um die Erhaltung der Deiche erfolgreich gekämpft und uneingeschränkt die Hochwasserdeiche überwacht.

 

Den übrigen Hilfsdiensten von THW, BRK, Malteser Hilfsdienst sowie allen anderen Hilfsorganisationen sei für ihren hervorragenden Einsatz während der Hochwasserkatastrophe, insbesondere während der für alle Beteiligten schwierigen Situation der Evakuierungen, besonders gedankt. Es ist gut zu wissen, dass in unserer Region gut ausgebildete Fachkräfte für die Bewältigung von Notlagen zur Verfügung stehen.

 

Gerade bei den Evakuierungen und der Bewältigung der schwierigen Verkehrslage während des Hochwassers war auch die Polizei mit vielen Einsatzkräften stark gefordert. Ihnen allen gilt der Dank des Landrats und des Oberbürgermeisters.

 

Gleicher Dank gilt den Mitgliedern der Krisenstäbe in Landkreis und Stadt, die trotz der vielfältigen Aufgaben und Schadensstellen an den Deichen jederzeit Herr der Lage waren. Ein Dankeschön gilt auch den Mitarbeitern der Bauhöfe, die bei der Bewältigung der Katastrophe einen wertvollen logistischen Beitrag geleistet haben.

 

 

Der Landkreis Straubing-Bogen bedankt sich auf diesem Weg auch bei den Bürgermeistern, den Geschäftsstellenleitern und den Bauhofmitarbeitern der Donauanliegergemeinden, die die Einsatztätigkeit nach besten Kräften begleitet und unterstützt haben.

 

Anerkennung gebührt auch den Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, insbesondere den Herren Thomas Kortmann, Maximilian Dorfner und Michael Feldmeier, die während der schwierigen Tage stets mit fachlichem Rat zur Seite standen und vor Ort an den Schadensstellen die Arbeiten zur Deichverteidigung fachmännisch koordinierten.

 

Die Entscheidungen der Führungsstäbe sind zum Großteil auf Verständnis bei der Bevölkerung gestoßen. Dabei waren sich die Entscheidungsträger bewusst, dass gerade eine Evakuierung einen besonders großen Einschnitt für die Bewohner der betroffenen Gebiete  bedeutet. Daher gilt all denen, die diese Maßnahme mit Verständnis mitgetragen haben, ein besonderer Dank.

 

Bereits während des Hochwassers zeichnete sich eine große Spenden- und Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft ab. Sei es bei der Verpflegung der Einsatzkräfte, der Bereitstellung von Unterkünften für Evakuierte oder bei Geld- und Sachspenden – überall standen die Menschen in den schwierigen Stunden zusammen und boten ihre Hilfen an. Der gesamten Bevölkerung gilt daher ein Dank für dieses solidarische Miteinander.    

 

Besonders hervorzuheben ist nach Ansicht von Landrat Reisinger und Oberbürgermeister Pannermayr die Zusammenarbeit zwischen den Führungsstäben von Stadt und Landkreis. Während der kritischen Stunden hat das Miteinander reibungslos funktioniert und die Einsatztätigkeiten konnten damit zum Wohle der Bevölkerung bestens koordiniert werden.

 

Für die schnelle und umfassende Information der Bevölkerung mit Nachrichten und Meldungen sei auch den Vertretern der Medien gedankt.

 

 

Straubing, 10. Juni 2013

 

 

                            

Alfred Reisinger                                                Markus Pannermayr

Landrat                                                              Oberbürgermeister