Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Evakuierungen aufgehoben

Evakuierungen für Bewohner aller betroffener Gebiete im Landkreis aufgehoben

Auch Polder Sulzbach kann wieder bezogen werden

 

 

Die angeordnete Evakuierung von hochwassergefährdeten Gebieten im Bereich der Gemeinden Niederwinkling, Mariaposching Parkstetten, Aiterhofen und Irlbach kann für die Anwohner der betroffenen Orte ab sofort aufgehoben werden. Im Einzelnen handelt es sich um den gesamten Polder Sulzbach mit den Ortschaften Waltendorf, Loham, Mariaposching und Hundldorf sowie die Orte Reibersdorf, den Bereich um Scheften, Thurnhof, die Ortschaften Sand, Hermannsdorf, Asham, Hunderdorf, Rohrhof und Ainbrach sowie Entau und Sophienhof. Damit sind sämtliche Evakuierungen im Landkreis Straubing-Bogen aufgehoben.

Dies gilt derzeit ausdrücklich nur für die Bewohner der betroffenen Gebiete. Personen, die nicht in den betreffenden Ortschaften wohnen, sollen sich weiter von dem Gebiet und den Deichanlagen fernhalten. Damit soll ein unerwünschter Hochwassertourismus und eine unnötige Gefährdung von Menschen und Deichanlagen verhindert werden. Die Fachleute des Wasserwirtschaftsamts wiesen ausdrücklich darauf hin, dass eine endgültige Entschärfung der Lage noch nicht eingetreten ist, aber grundsätzlich aufgrund der sinkenden Pegelstände von einer Entspannung ausgegangen werden kann.

 

Sämtliche Notunterkünfte im Landkreis Straubing-Bogen werden damit aufgelöst

 

Die Deichwachen werden weiterhin durchgeführt. Die örtlichen Feuerwehrleute überwachen ständig die Deiche im 2-Stunden-Rhytmus und teilen jede festgestellte Veränderung mit.  

 

Das Betretungsverbot für die Deiche und Deichhinterwege bleibt bestehen. Wer sich unbefugt auf die Deiche begibt, bringt sich damit unnötig selbst in Gefahr und behindert unter Umständen die Einsatzkräfte.

 

Es wird dringend gebeten, Dämme und gesperrte Deichhinterwege nicht zu betreten.

 

Bürger, die sich über die Entwicklung der Pegelstände informieren wollen, können dies auf der Internetseite des Hochwassernachrichtendienstes Bayern unter www.hnd.bayern.de tun.