Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Soforthilfe für Hochwasserschäden

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat das Förderprogramm „Sofortgeld“ um die Aktionen „Soforthilfe für Haushalt/Hausrat“, „Soforthilfe für Ölschäden an Wohngebäuden“ und die Notstandsbeihilfen aus dem Härtefonds erweitert.

 

Soforthilfe für Haushalt/Hausrat:

Ab sofort können private Haushalte, die einen Schaden durch Hochwasser erlitten haben, eine Soforthilfe von bis zu 5.000 € je Haushalt erhalten. War Versicherungsschutz möglich, wurde aber keine Versicherung abgeschlossen, beträgt die Soforthilfe bis zu 2.500 €.
Versicherungsleistungen werden angerechnet, nicht jedoch das Sofortgeld.

Ein Schadens- und Verwendungsnachweis ist nicht vorzulegen; es reicht die im Antrag vorgesehene Versicherung, dass Schäden in dieser Höhe entstanden sind und die Mittel zur Schadensbeseitigung verwendet werden.

Antrag auf Soforthilfe „Haushalt/Hausrat“

 

 

Soforthilfe für Ölschäden an Wohngebäuden:

Für durch Hochwasserereignisse bedingte Ölschäden an privat genutzten oder nicht gewerblich vermieteten Wohngebäuden kann der Eigentümer eine Soforthilfe von bis zu 10.000 € je Wohngebäude erhalten. War Versicherungsschutz möglich, wurde aber keine Versicherung abgeschlossen, beträgt die Soforthilfe bis zu 5.000 €.
Versicherungsleistungen werden angerechnet, nicht jedoch das Sofortgeld.

Der Gebäudeschaden durch Öl muss nachgewiesen werden (Kostenvoranschlag).

Antrag auf Soforthile „Ölschäden an Gebäuden“

 

 

Notstandsbeihilfen aus dem Härtefonds:

Aus dem Härtefonds können Privathaushalte, Gewerbebetriebe und selbständig Tätige sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft Zuschüsse als Notstandsbeihilfen erhalten. Voraussetzung ist, dass Wohngebäude und Hausrat bzw. unternehmerisches Vermögen der Betroffenen geschädigt wurde und dass die Geschädigten ohne staatliche finanzielle Unterstützung in eine existentielle Notlage zu geraten drohen.

Die Gewährung einer Finanzhilfe setzt die Prüfung der finanziellen Verhältnisse der Geschädigten voraus.

 

Notstandsbeihilfe – Antrag
Notstandsbeihilfe – Berechnungsbogen 

 

Die Anträge sind beim Landratsamt Straubing-Bogen - Finanzverwaltung - zu stellen. Eine Antragstellung per Fax (09421/973-414), eingescannt per E-Mail (finanzwesen@landkreis-straubing-bogen.de) oder eine Abgabe bei der örtlichen Gemeindeverwaltung (Anträge dort erhältlich) ist ebenfalls möglich. Die Auszahlung der Finanzhilfen erfolgt durch das Landratsamt.

Rückfragen bitte unter Tel. 09421/973-122 oder -123.


Schadensabwicklung bei „gewerblichen Unternehmen und freie Berufe“
Das Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums fördert Aufwendungen, die für die Behebung der durch das Hochwasser entstandenen Schäden verwendet werden.
Förderfähig sind nur Aufwendungen für nicht versicherbare Schäden. Hilfen erhalten Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern bei einer Schadenshöhe von über 5.000 EUR. Die Förderung beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Aufwendungen, maximal 100.000 EUR. Bei in der Existenz bedrohten Unternehmen und in vergleichbaren Härtefällen kann die Förderung auf maximal 200.000 EUR angehoben werden.
Durch vorübergehende Unterbrechung des Produktionsprozesses entstandene Verluste und entgangene Gewinne, sowie Verluste von Aufträgen werden nicht ersetzt.


Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für hochwassergeschädigte gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe aus dem Hochwasser-Hilfeprogramm Mai/Juni 2013

Landratsamt Straubing-Bogen
Wirtschaftsförderung
Herr Erich Brunner
Leutnerstraße 15
94315 Straubing
Telefon: 09421/973-125
E-Mail: brunner.erich@landkreis-straubing-bogen.de