Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Wildf├╝tterung zur Notzeit

Die Revierinhaber der Eigen-, Staats- und Gemeinschaftsjagdreviere sind nach dem Bayerischen Jagdgesetz verpflichtet, in der Notzeit für eine angemessene, ernährungsphysiologisch angepasste Wildfütterung zu sorgen. Darauf weist das Landratsamt Straubing-Bogen in einer Pressemitteilung hin. Diese Verpflichtung besteht grundsätzlich gegenüber allen Wildarten eines Jagdreviers. Wichtig ist hierbei die Einschätzung, ob und wie die jeweilige Wildart noch natürliche Äsungsquellen in der vegetationsarmen Zeit nutzen kann. Ferner gilt es das Hegeziel nicht zu gefährden und zu vermeiden, dass durch einseitige Konzentration der Futterstellen Gefahrenquellen geschaffen werden oder durch ungeeignete Standortwahl beispielsweise eine Förderung des Verbisses entstehen kann. Wichtig ist hierbei, das jeweils richtige Maß zwischen Unterstützung der Not leidenden Tiere, Verhinderung von Wildschäden und missbräuchlicher Wildfütterung zu finden. Die Bevölkerung wird gebeten, das Wild nicht unnötig zu beunruhigen.