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Projekte

Entwicklungsziel 1 - Da geht´s um Nachhaltigkeit! Landwirtschaft, Nachwachsende Rohstoffe und Energie - die Säulen des regionalen Profils

Handlungsziel 1.5.1 - Von der Blüte bis zum Saft - Lebensvielfalt Streuobstwiese1

Bau eines Mehrzweckgebäudes mit Mosterei (Anlage zur Obstsaftgewinnung); Räumlichkeiten zur Unterbringung von Gerätschaften zur Pflege der Streuobstwiese u.a. und einer Entsaftungsanlage die der gesamten Bevölkerung der Region zur Verfügung stehen soll.

Schulklassen und Kindergartengruppen kann anschaulich die Entstehung und Verwertung des Obstes an Ort und Stelle näher gebracht werden (von der Blüte bis zum Saft).

 

Handlungsziel 1.5.3 - Mobile Obstsaftpresse

Ein bisschen Kreativität reicht schon aus, um ein tolles Projekt umzusetzen: Die mobile Obstsaftpresse ist ein weiteres Beispiel aus den vielen erfolgreichen LEADER-Fördermaßnahmen, das im Herbst an den Start gegangen ist und sehr gut angenommen wurde.

Was steckt dahinter? Robert Trautinger, der die Idee vorgebracht hatte, möchte mit der mobilen Saftpresse den Bürgern des Landkreises  die Möglichkeit bieten, ihr eigenes Obst vor Ort zu frischem und haltbarem Saft zu verarbeiten. Das Ganze kann zukünftig bei Interesse auch landkreisübergreifend ausgeweitet werden.

Das Besondere dabei ist die Wertschöpfung von natürlichen Lebensmitteln vor Ort: Das Obst wird bei und mit dem Besitzer direkt zu Saft verarbeitet, die Obstbesitzer sind somit aktiv in den Prozess eingebunden.  Durch die Verarbeitung des eigenen Obstes erlangen auch die heimischen Obstbäume eine höhere Wertschätzung und regen sogar zur Neubepflanzung an. Saisonbedingt schafft die mobile Saftpresse zudem Teilzeitarbeitsplätze.

Das Ergebnis ist ein köstlicher Saft aus regionaler Herkunft sowohl  für den Eigenverzehr als auch für die Direktvermarktung. Abgefüllt wird er in eine sogenannte Bag-In-Box – ein modernes Verpackungskonzept mit vielen Vorteilen: Der Beutel und dessen Zapfhahn sind so konzipiert, dass auch nach Anbruch keine Luft an den heiß abgefüllten Saft gelangt. Dadurch ist der Saft, wenn er einmal geöffnet ist, ganze drei Monate haltbar – und das völlig ohne Konservierungs- oder andere Zusatzstoffe. Die Verpackung schützt zudem vor mechanischen Einflüssen und Lichteinfall, kann mehrere Male wiederverwendet werden und ist platzsparend stapelbar.

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Entwicklungsziel 2 - Da geht´s rund! Tourismus, Freizeit und Kultur - eine runde Sache

Handlungsziel 2.4 - Kleinod St. Edigna in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf

Ein historisch bedeutsames Kleinod konnte mit Hilfe der LEADER-Förderung restauriert und damit für die kommenden Generationen erhalten werden.

Bei dem vorhandenen Orgelbestand handelt es sich um ein herausragendes Dokument für den barocken Orgelbau in Süddeutschland, dem auch überregional besondere organologische und denkmalpflegerische Bedeutung zukommt: Die Kirche St. Edigna stammt aus dem Jahr 1701, die Orgel wurde etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingebaut.  Im Kern stammt das Instrument allerdings bereits aus dem 17. Jahrhundert.

Die renommierte Firma Vleugels  aus Hardheim bekam nach öffentlicher Ausschreibung den Auftrag für die Restaurierung der nach dem zweiten Weltkrieg in Verwahrlosung geratenen Orgel. Sie hat die historische Substanz gesichert, die fehlenden Teile ergänzt und das Instrument wieder zum Klingen gebracht. Damit wurde ein unerwartet gut klingendes Musikinstrument wiedergewonnen.

Der Hauptteil der LEADER-Fördermaßnahme, die Orgelrestaurierung, mit dem Projektnamen, "Kleinod St. Edigna in Hofdorf, Gemeinde Hunderdorf", konnte damit abgeschlossen werden. Der Gemeinde wurde hierzu eine LEADER-Förderung der Europäischen Union gemäß Richtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung und Forsten vom 17.03.2015 bewilligt. Als weitere Fördergeber finanzieren die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Bayerische Landesstiftung, das Landesamt für Denkmalpflege und die Diözese Regensburg diese Inwertsetzung des historischen Instruments mit. Weitere Ziele sind Angebote zu Führungen, Abhaltungen von Seminaren für zeitgenössischen Orgelbau oder die Schaffung eines touristischen Zieles für Musikbegeisterte und einer zusätzlichen Attraktion des Donau-Regen-Radweges.

Handlungsziel 2.4.6 - Naturnaher kulturhistorischer Schaugarten

Auf Initiative des Obst- und Gartenbauvereins Salching plant die Gemeinde Salching die Anlage eines kulturhistorischen Schaugartens. Dabei sollen in einer Gartenanlage, die nach dem Grundmuster eines klassischen Bauerngartens mit einem Wegekreuz aufgebaut ist, unterschiedliche Möglichkeiten des Obst- und Gemüseanbaus und der naturnahen Gartenanlage aufgezeigt und historische Gestaltungselemente und der Anbau alter Kulturarten demonstriert werden. Der Verein möchte durch Angebote zum aktiven Gärtner und mit Führungen und Informationen zu aktuellen Themen sowohl (Schul-) Kinder, Erwachsene als auch Senioren ansprechen und für das ökologische Gärtnern sensibilisieren.

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Entwicklungsziel 3 - Da gehe ich meinen Weg! Bildung und Fachkräftesicherung-passgenau für Mensch und Region

Handlungsziel 3.3 - Institut zur Ausbildung Fachkraft für Tiergestützte Therapie

Am Samstag, den 30. Juli 2016 wurde das erste Projekt der neuen LEADER-Förderperiode eingeweiht. Es handelt sich dabei um das Institut ITIVV (Institut für tiergestützte Interventionen auf verhaltenstherapeutischer und verhaltensmedizinischer Basis), dass sich zum Ziel setzt "Fachkräfte für Tiergestützte Therapie" nach anerkannten internationalen und europäischen Richtlinien und Qualitätsstandards (ESAAT) auszubilden. Die Kursteilnehmer müssen eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen oder therapeutischen Bereich haben (Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Lehrer, Sozialpädagogen, Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pfleger etc.) und sie lernen im Kurs wie man in dem jeweils grundständigen Beruf gewinnbringend ein Tier zu therapeutischen oder pädagogischen Zwecken einsetzt. Natürlich unter Berücksichtigung ethischer Aspekte und des Tierschutzes. Speziell ausgerichtet ist das Institut auf die Arbeit mit Alpakas und Hunden in der therapeutischen Arbeit. 

Die Ausbildung des ITIVV ist hochprofessionell. Im wissenschaftlichen Bereich ist eine Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg geplant. Eine Anrechenbarkeit der Ausbildung in Form von Creditpoints auf einen Masterstudiengang soll möglich werden. Im praktischen Bereich wird es eine Zusammenarbeit mit dem Bezirksklinikum Mainkofen geben. Dieses bietet ein breites Forschungsfeld für BA- und Masterarbeiten sowie Dissertationen und zusätzlich Hospitationsmöglichkeiten. Der Lehrgang soll mit dem Bildungsgutschein förderfähig sein. Die Kurse finden in Wochenend-Blockseminaren statt, beginnen im Herbst 2016 oder im Frühjahr 2017 und dauern 1,5 Jahre. 

Gründer und später auch Dozenten an dem Institut sind der Psychologe Professor Dr. Georg Jungnitsch, der an der Hochschule Regensburg (OTH) unterrichtet und seine Frau Silke Lederbogen, die als Sozialpädagogin am Bezirksklinikum Mainkofen arbeitet und dort auch die Abteilung für Tiergestützte Therapie leitet. 

Die LEADER-Förderung bezieht sich auf die Baumaßnahmen der Schulungsräume, eines Parcourplatzes, Außenanlagen mit Parkplatz, WC und einer Außenküche und Veranda zu Schulungs- und Therapiezwecken.

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Entwicklungsziel 4 - Da geht´s mir gut! - Dem demografischen Wandel begegnen - Lebensqualität für alle Generationen und Gruppen

Handlungsziel 4.1.5 - Kooperationsprojekt: Blütenzauber in unseren Dörfern

26 Landkreise-Kommunen beteiligen sich - Ansaat hat begonnen.

Blütenzauber statt steriler Flächen, ein reich gedeckter Pollentisch für Bienen statt Schotterplätzen und Lebensraum für Insekten statt Zierpflanze: Mit dem LEADER-Projekt "Blütenzauber in unseren Dörfern" wollen 26 Landkreis-Kommunen etwas für die Natur tun.

Nach der Vorarbeit und Planung in den letzten Jahren beginnt nun die Ansaat. Insgesamt werden 88 Blühflächen in den beteiligten Städten, Märkten und Gemeinden von rund 5.500 Quadratmetern angesät.

Neben der notwendigen Ressourcen für Bienen dienen diese artenreichen Blühwiesen auch vielen heimischen Insektenarten zum Überwintern und als Nahrungsquelle.

"Bewegungsparcours Atting bewegt sich!" - Gemeinde Atting

Das Projekt ist ein Bewegungspark in Kombination mit einer Kneipanlage, mit dem ein motivierendes Outdoor-Bewegungsangebot zur Individual- und Gruppennutzung geschaffen werden soll. Zielgruppe sind Kinder/Jugendliche, Senioren, Breitensportler und Menschen mit Behinderung, also Jeder. Wert wird auch auf die Inklusion von Personenkreisen mit Einschränkungen gelegt.

Das Ziel des Projektes ist es einen Bewegungs- und Kommunikationsraum für die Nutzung durch Generationen zu erschaffen. Dieser Bewegungspark mit Kneippanlage soll sich in die Gegebenheiten einfügen und die bestehende Infrastruktur (Mehrzweckhalle, Asphaltstockbahnen, Schießanlage) optimal ergänzen. Ein In- und Outdoorsportangebot ergänzt durch eine Gesundheitseinrichtung nutzbar für Kinder/Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Die durchdachte Geräteauswahl macht dies perfekt möglich.

"Bewegungspark Ascha - Gemeinsam aktiv!"

Errichtung eines Bewegungsparks mit Kneipp-Tretbecken im Ortskern Ascha neben Schulsportplatz/Kindergarten zur Erhöhung der Lebensqualität vor Ort, Förderung der Gesundheit, Verbesserung der Sport- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen.

Der Bewegungspark wird mit zweckentsprechenden Bewegungsgeräten für den Außenbereich ausgestattet. Die einzelnen Geräte sind jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet und tragen so zu einem abwechslungsreichen Training bei. Diese beinhaltet neben der Stärkung der Muskeln nahezu aller Körperpartien, auch die Förderung verschiedener körperspezifischen Eigenschaften, wie etwa der Motorik, dem Gleichgewichtssinn oder der Beweglichkeit der Gelenke.

"Bewegungspark Haibach-Elisabethszell-Gemeinsam unterwegs!" - Gemeinde Haibach

Errichtung von Bewegungsparks für alle Altersgruppen in Haibach und Elisabethszell.

Haibach

Der Bewegungspark wird mit zweckentsprechenden Bewegungsgeräten für den Außenbereich ausgestattet. Die einzelnen Geräte sind jeweils auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgewählt und tragen so zu einem abwechslungsreichen Training bei. Diese beinhalten neben der Stärkung der Muskeln nahezu aller Körperpartien, auch die Förderung verschiedener körperspezifische Eigenschaften, wie etwa der Motorik, dem Gleichgewichtssinn oder der Beweglichkeit der Gelenke. Ein Spiel zur Steigerung kognitiver Fähigkeiten nicht nur für Kinder wurde zudem in den Platz integriert

Elisabethszell

Auch am Standort Elisabethszell ist das Augenmerk bei der Auswahl der Geräte auf altergruppenübergreifende Angebote gerichtet. Zudem sind besondere Geräte ausgewählt, die Fähigkeiten wie Gleichgewichtssinn, Augen-Hand-Koordination, Beweglichkeit und Motorik fördern, was besonders ältere Menschen ein sicheres Bewegen trainieren soll.


Errichtung eines Zunftbaumes in Metallbauweise in Elisabethszell

Der Zunftbaum nimmt in seiner Gestaltung Bezug auf die in Elisabethszell vorhandenen oder ehemals vorhandenen Handwerkskünste und Traditionen. Damit spiegelt er für jeden Bürger und Gast sichtbar die örtliche Identifikation wieder. Dies ist ein Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität im ländlichen Bereich.

"Platz der Generationen - Fitness für Jung und Alt" - Markt Mallersdorf-Pfaffenberg

Damit alle Generationen miteinander Sport reiben und Spaß haben können, wurde das Projekt "Bewegtes Niederbayern" ins Leben gerufen, das von der EU und dem Freistaat Bayern mit 60 Prozent gefördert und von der AOK als Kooperationspartner unterstütz wird.

Dies war auch die Motivation für den Markt, einen Fitnessplatz für alle Generationen zu errichten. Am jetzigen Platz können sowohl Ortsansässige als auch Radtouristen haltmachen und eine "bewegte Pause" einlegen. Alle Zuwege sind barrierefrei, sodass auch Menschen mit Behinderung die Geräte Bedienen und sich bewegen können.

Darunter befinden sich nicht nur ein Stretchrad, sondern auch eine Outdoorfitness-Dip-Station zur Stärkung der Schulter-, Brust- und Rückenmuskulatur. Für die Kinder ist ein Drehspiel moniert. Dabei gilt es die Kräfte zu nutzen und das Gleichgewicht zu halten. Auch ein Kletter-Netz ist aufgestellt und zudem eine Balancier-Anlage. Für die Senioren gibt es ein Armfahrrad und vieles mehr.

    

"Rain bewegt sich!" - Gemeinde Rain

Das Projekt ist ein Bewegungspark mit einem hervorragendem Angebot an ausgewählten Geräten zur Nutzung von Einzelpersonen und Gruppen. Die Geräte wurden so gewählt, dass dem Ziel alle Schichten der Bevölkerung zu mehr Bewegung zu motivieren, bestmöglich Rechnung getragen wird. Die Geräte sprechen Kinder und Jugendliche, Senioren, Breitensportler und Menschen mit Behinderung an. Obendrein ist die Lage für die Anlage ideal.

Handlungsziel 4.1.7 - Begegnungshaus Irlbach

1. Vereinsleben: "Den Vereinen Raum bieten"

Langfristige Sicherung des regen Vereinsleben durch die Schaffung von Räumlichkeiten, innerhalb derer sich ganzjährig die Aktivitäten der Vereine entfalten können, hier denken wir für die nächsten 30 Jahre. Gegenwärtig durch den Mangel an einem großen Saal nicht oder nur beschränkt durchführbare Veranstaltungen wieder aufleben lassen und neue Veranstaltungen ins Leben rufen, z. B. Blasmusikwochenende des Musikvereins Irlbach. Die Veranstaltungen, die im Nachbarlandkreis stattfinden, wieder ins Dorf zurückholen, z. B. OGV. Die Wertschöpfung bleibt im Ort.

2. "Irlbach für alle Altersgruppen attraktiv machen"

Musikalische Bildung Jugendliche fördern durch die Mitwirkung in der Blaskapelle Donautal (umfasst dann ca. 30 Musiker), was bei den bisherigen Räumlichkeiten nicht möglich ist,damit konsequente Weiterführung und Nutzung des Kooperationsprojektes des Musikvereins Irlbach mit der Grundschule Straßkirchen zur Nachwuchsgewinnung. Viele Kinder und Jugendliche nutzen die Spiel- und Sportanlagen um das Begegnungshaus herum, diese sollen Aufenthaltsmöglichkeiten in dem Gebäude haben; hier soll auch die hervorragende Jugendarbeit der Vereine genannt werden (auch aus Nachbarortschaften sind Kinder und Jugendliche bei Vereinsveranstatungen auf dem Gelände). Aktivitäten der Waldwichtel zur experimentellen Archäologie – aktives Kennenlernen unseres Heimat- und Kulturraumes. Begegnungs- und Bewegungsmöglichkeiten zur Gesunderhaltung für Senioren

3. Beitrag zur Gesunderhaltung: „Bewegung hält fit“

Möglichkeit zur Gymnastik in diesen Räumen für junge und ältere Bürger. In Irlbach wird der im Landkreis vorbildgebende Kurs "Trittsicher" zur Gesunderhaltung von Senioren, der auch von den Krankenkassen finanziert wird, durchgeführt, die bisherigen Räumlichkeiten sind dauerhaft zu klein. Nutzung des Außenbereiches: Kinderspielplatz und daneben Übungsplatz für Senioren („Großeltern und Enkel bewegen sich neben- und miteinander“). Dauerhaft den verschiedenen Vereinen, die hervorragende Jugendarbeit betreiben und damit auch einen Beitrag zur Gesunderhaltung leisten, Raum für Übungsmöglichkeiten bieten

4. „Irlbach – der Ort mit Geschichte“

Die Geschichte Irlbachs in einer Präsenzausstellung in dem Gebäude der Bevölkerung und den Besuchern nahe bringen (z. B. Schaufenster in die Vergangenheit mit Funden, von innen und außen einsehbar, Schautafeln). Durch Vorträge die Geschichte des Gäubodens den Bürgern und Gästen nahebringen (Verknüpfung mit anderen ILE-Gemeinden durch ähnliche historische Funde, z. B. Salching), durch experimentelle Archäologie bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für unsere Kultur schaffen. Nutzung auch für Besuche von Schulklassen, z. B. zum Thema: „Ein Dorf im Wandel der Zeit“ dadurch soll die Identifikation aller Generationen mit unserem Ort gestärkt und  dem demographischen Wandel Einhalt geboten werden: „Irlbach ist etwas Besonderes“. Irlbach als „Ort mit Geschichte“ präsentieren und für eine positive Wahrnehmung in der überörtlichen Öffentlichkeit sorgen. Attraktivität für Besucher/Radfahrer/Touristen erhöhen, z. B. Via Danubia, die durch unseren Ort führt

Stärkung der Identität der LEADER-Region Straubing-Bogen, auch der ILE Gäuboden durch Förderung des historischen Bewusstseins.

Handlungsziel 4.1.8 - Gut versorgt in der Hofmark 1

Projektziele:

  • Schaffung einer Begegnungsstätte, die zum Bleiben auf unterschiedlichen Ebenen einlädt - Einkaufen, Gaststätte - Zusammenkunft, Wohnen, Gäste/Tourismus
  • Verbesserung der Vermarktung von regionalen biologisch erzeugten Nahrungsmitteln (Dachmarke)
  • Informationsplattform für regionale Produkte und regionale Produzenten
  • Ausweitung der Attraktivität des Radwanderweges durch Einrichtung einer "Rast- und Übernachtungsstation" mit Einkaufsverkostung
  • Schaffung von attraktiven Lebensbedingungen für junge Menschen und Anreizen zum Bleiben in der Heimat
  • Nachhaltige Versorgung mit regional erzeugten biologischen Lebensmitteln
  • Schaffung von Arbeitsplätzen über Bioladen mit Lieferservice, die Gästezimmer/Pension und die Gastwirtschaft
  • Verbesserung der Vermarktung von regionalen biologisch erzeugten Nahrungsmitteln
  • Bewegung in der Ortsmitte durch Gäste, Einkaufende des Nahversorgers - Potenzierungswirkungen

Handlungsziel 4.1.10 - Künstlerisches historisches Wiesenfelden

Inwertsetzung eines historischen Felsenkellers und Errichtung einer Begegnungshütte für jung und alt entlang des barrierefreien Rundwegs - auch für Blinde und Sehbehinderte - um den Beckenweiher (Naturschutzgebiet).

Der Felsenkeller aus dem 16. Jahrhundert, ein Bau- und Naturdenkmal, soll begehbar und für Naherholungszwecke genutzt werden. Der Kellerbereich soll als weitere Attraktionen wieder als Bierlager für vor Ort gebrautes Bier dienen (ehemals Schlossbrauerei Wiesenfelden bis 1973) und damit auch eine Verbesserung für das vorhandene Fledermaus-Winterquartier wegen der durch das Kühleis gegebenen Raumfeuchtigkeit bringen.

Das historische „alte Dorf“ mit Schloss (Umweltzentrum mit naturkundlichem Museum), Gerichtshalterhaus, Fasshalle und Zehentstadel wird dadurch bedeutend inwert gesetzt.

Der erste Abschnitt mit Hangsicherung im Eingangsbereich dient seit einiger Zeit auch als Goldsteig-Wanderstützpunkt.

In Eigenleistung wird eine behindertengerechte Toilettenanlage errichtet.

Folglich kann der Kellerbereich mit den einzigartigen Luft- und Querschächten in den Sommermonaten für diverse örtliche Veranstaltungen und touristische Zwecke genutzt werden.

Entstehen soll weiterhin eine „Begegnungsstätte“ in Holz für jung und alt im Bereich Kindertagesstätte, Schule und Seniorenheim, um gemeinsam zu basteln, singen etc. Entlang des barrierefreien Rundweges sind in den Gebäuden diverse Kleinausstellungen oder Informationsstände und z. B. Lesenachmittage der Gemeindebibliothek, Kinderbetreuungsangebote etc. möglich.

Der stark frequentierte Rundweg mit Bewegungsparcour wird merklich aufgewertet.

Mittels Eigenleistung soll in nächster Zeit ein Skulpturenweg gemeinsam mit einheimischen  Künstlern und Mitwirkung von Schule und Kindertagesstätte vom historischen Dorf und entlang des barrierefreien Rundweges mit 2,3 km entstehen sowie einzelne, verschiedene Museumshütten im Freien mit Themenschwerpunkten Natur, Nachhaltigkeit usw.

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