Museum Bogenberg
Paar beim Besuch des Kreismuseums auf dem Bogenberg

Kreismuseum Bogenberg

Seit 2009 präsentiert sich das komplett neugestaltete Kreismuseum auf dem Bogenberger Berggipfel mit den überregional bedeutsamen Themen:

Die Geschichte der Bayerischen Rauten von ihren Anfängen bei den Grafen von Windberg-Bogen über ihre Verwendung bei den Wittelsbachern und im Bayerischen Staatswappen bis hin zu den „freien Rauten“ als modernes Bildzeichen für den Freistaat Bayern heute – und:
 
Der Bogenberg als Heiliger Berg Niederbayerns und Sitz einer der ältesten bayerischen Marienwallfahrten. Vorgestellt wird hier sowohl das ungewöhnliche mittelalterliche Gnadenbild einer schwangeren Muttergottes, als auch die „Sakral- und Ausflugslandschaft“ Bogenberg, die Holzkirchener Pfingstwallfahrt, Handel- und Gewerbe, katholische Volksfrömmigkeit und sakrale Kunst uvm.
 
Beide Ausstellungen sind didaktisch aufgebaut und mit „Mitmachstationen“ versehen, so dass jeder Museumsbesucher etwas Interessantes entdecken kann.
 
Zusätzlich finden regelmäßig wechselnd Sonderausstellungen zu kunst-, kultur- und regionalspezifischen Themen in eigenen Räumlichkeiten statt. Außerdem gibt es museumspädagogische Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene, die eigens angekündigt werden.
 
 

Gnadenbild Bogenberg, Andachtsbild um 1750

Gnadenbild Bogenberg, Andachtsbild um 1750 
 

Mitmachstation zum Thema Bayerische Rauten
„Mitmachstation“ zum Thema: Bayerische Rauten

 

Öffnungszeiten Museum:

    • Mittwoch und Samstag 14-16 Uhr, Sonn- und Feiertag 10-12 und 14-16 Uhr
    • Das Museum hat heuer vom 27. März bis 30. Oktober 2016 und zum Bogenberger Christkindlmarkt am 3. und 4. Dezember geöffnet.

 

Führungen:

Für Gruppen ab 10 Personen und Schulklassen gibt es die Möglichkeit, interessante und nach den eigenen Wünschen gestaltete individuelle Museumsführungen „rund um den Bogenberg“ (Kreismuseum mit und ohne zusätzliche Kirchenbesichtigung) nach telefonischer Voranmeldung unter 0160/97215810 oder per eMail unter kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de zu buchen. Erfahrene Führer stehen hierfür zur Verfügung. Bis etwa 30 Personen begleitet Sie ein Führer, bei größeren Gruppen werden zwei oder mehr Führer eingeteilt.

 

Eintrittspreise:

    • Erwachsene 2,00€
    • Ermäßigt für  Schwerbehinderte, Bundesfreiwilligendienstleistende, Studenten, Personen mit Gästekarte und mit Ehrenamtskarte 1,50€
    • Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche, Schulklassen je Schüler 1,00€
    • Familienkarte 4,00€ / Familienkarte für Inhaber der Ehrenamtskarte 3,50€
    • Führungsgebühr 25,00€
    • Führungen für Schulklassen / Jugendgruppen frei

 

Kontakt:

Kreismuseum Bogenberg
Bogenberg 12
94327 Bogen
Tel. 09422/5786 oder 0160/97215810
E-Mail: kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de
Internet: www.landkreis-straubing-bogen.de

 

Museumsleitung:
Barbara Michal M.A.

Kassenwart:
Krimhilde Waedt

Museumsführer:
Reinhard Dietz, Barbara Michal, Hans Neueder und Herbert Schedlbauer

 

Weitere Informationen zum Museum
 

Aktuelles:   

 

Museumssaison 2016
Zu besichtigen ist die Dauerausstellung mit der Geschichte der Bayerischen Rauten und der reichhaltigen Geschichte der Wallfahrt Bogenberg. Auch wird der Landkreis Straubing-Bogen vorgestellt, genauso wie die wertvolle Sammlung zu religiöser Kunst und Volkskunst. Ein besonderes Schmankerl ist der mittelalterliche Brunnen im Kreismuseum, der früher für die Wallfahrer frei im Pfarrhof zugänglich war und der eine Tiefe von 17 Metern aufweist!
Ab 3. April 2016 neu zu sehen ist eine besondere mittelalterliche Pieta aus Niederschneiding, die nach 25 Jahren als Leihgabe der Katholischen Kirchenstifting Oberschneiding wieder in den Landkreis Straubing-Bogen zurückgekehrt ist.


Für Gruppen ab 10 Personen können jederzeit auch außerhalb der Öffnungszeiten Führungen nach Voranmeldung gebucht werden, telefonisch unter 0160-97215810 oder per mail unter kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de. Das Team der Museumsführer freut sich darauf, Ihnen das Kreismuseum und den Bogenberg vorzustellen! Auch bietet das Kreismuseum für Schulklassen kindgerechte museumspädagogische Führungen an, die Führungsgebühr entfällt hier. 

Von Ostersonntag, 27. März 2016, 14 Uhr an hat das Museum regelmäßig geöffnet bis Sonntag, 30. Oktober 2016.


Verlängerung der Sonderausstellung:
Von Kopf bis Fuß. Kleider und Leute auf dem Land" von 27. März bis 30. Oktober 2016

 

 

Flyer zur Sonderausstellung 2016 

 

Zur Sonderaussstellung:

Das Kreismuseum Bogenberg zeigt seine 1909 begonnene Sammlung historischer Kleidung vom Land, ergänzt durch die Perspektive der Gegenwart. Leitlinie ist dabei das Motto „Von Kopf bis Fuß“: Kleidung betrifft den ganzen Menschen, nicht nur jeden Körperteil, sondern auch das Aussehen und die Wirkung einer Person insgesamt. Drei Zugangswege zum Thema bietet die Ausstellung.

Schuh, Exponat Sonderausstellung 2015 Brustschmuck, Exponat Sonderausstellung 2015 Unterhose, Exponat Sonderausstellung 2015

Einzelne originale Kleidungsstücke erzählen – bei näherer Betrachtung – Geschichten: Seidenbesetzte Frauenleibl aus grobem Leinen berichten vom Repräsentieren und Sparen, Hosen und Röcke vom Verhältnis der Geschlechter zueinander, Schürzen und Kopftücher von besonderen Aufgaben ländlicher Kleidung, Mieder von der Formung des Körpers, Unterwäsche von der Ausdifferenzierung der Kleidungsstücke, Schuhe vom nicht immer vorhandenen und richtig passenden Schutz der Füße. Taufe, Kommunion, Hochzeit und Tod stell(t)en die offiziellen Stationen eines jeden Lebenslaufes auch auf dem Land dar. Passende Kleidung gehört(e) dazu, seit Ende des 19. Jahrhunderts dokumentiert durch ein Foto im Fotoatelier. Besucher können sich im Museum in „historischer Kleidung“ aus einem Theaterfundus wie um 1900 selbst verkleiden und fotografieren.

Hochzeitspaar, Exponat Sonderausstellung 2015 Historische Tracht, Exponat Sonderausstellung 2015 Modernes Dirndl, Exponat Sonderausstellung 2015

Anhand einer ländlichen Modenschau, Gäuboden- und anderen Trachten zwischen „Fund und Erfindung“ und einer „Dirndl-Parade“ können sich Museumsbesucher über die Herkunft und Inhalte der Begriffe „Mode, Tracht und Trachtenmode“ informieren und dabei überraschen lassen: Tracht konnte modisch sein und Mode langandauernd. Abgelegte Trachten wurden im 20. Jahrhundert bei Festumzügen oft von Bürgern getragen und Bauern trugen bürgerliche Kleidung. Dirndl und Lederhosen sind erst seit kurzem bei Volksfestbesuchern populär.

Bäuerin mit Kittelschürze, Exponat Sonderausstellung 2015 Bäuerin im Kostüm, Exponat Sonderausstellung 2015 Kittelschürze, Exponat Sonderausstellung 2015

Heutige Kleidung auf dem Land zeigt eine Fotoserie, die Vertreter verschiedener Berufsgruppen und Mitglieder unterschiedlicher Vereine ablichtet: Eine alte Bäuerin in Kleiderschürze und im Kostüm, ein Fußballer im Sportdress und in Alltagskleidung, die Festfrau einer Fahnenweihe in langem Festkleid und in modischer Kleidung zu Hause. Originale historische Kleiderensembles und Bilder ergänzen diesen Teil der Ausstellung, der sich mit der Frage nach der „Uniformierung“ in öffentlicher bzw. privater Kleidung beschäftigt.


Festdamen 1923 in Mitterfels, Exponat Sonderausstellung 2015 
Festdamen Mitterfels 1923, Foto von Hans Hausladen, Slg. Herbert Stolz

Festdamen 1970 in Aiterhofen, Exponat Sonderausstellung 2015
Festdamen Aiterhofen 2007, Foto aus Slg. Spiller

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Presseberichte:

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Bericht in der Süddeutschen Zeitung am 27. Juli 2015

Trachten sind "angesagt": Siehe auch das Trachtenprojekt 2016 des Bezirkes Oberpfalz

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Ab 1. Mai 2016: Geflüchtete und Ihre Kleidung - ein integratives Fotoprojekt - als Ergänzung der Kleidungsausstellung

In Kooperation mit der Berufsschule Bogen und dem Freiwilligenzentrum der Caritas in Straubing (Mittwochs-Frauengruppe) stellen sich minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Frauen mit Kindern aus Syrien, Afghanistan sowie aus Afrika im Kreismuseum Bogenberg vor - in Wort und Bild.

Es geht um Flüchtlinge und ihre traditionelle Kleidung aus den Herkunftsländern, um ihre alltägliche Kleidung hier in Deutschland und Zuhause, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Art und Weise, sich zu kleiden. Bei allen Unterschieden gibt es auch erstaunliche Gemeinsamkeiten, betrachtet man etwa unsere frühere Kopfbedeckung von vielen Frauen auf dem Land - Kopftücher - oder auch den Zwang, bodenlange Kleider zu tragen, der bei uns noch um die Jahrhundertwende für Frauen herrschte.  

Insgesamt soll dieses Projekt dazu beitragen, sich gegenseitig besser kennenzulernen, und kulturell und religiös bedingte Eigenheiten zu verstehen. Auch soll das Museum ein Ort kultureller Begegnung sein - etwa bei der Durchführung und Präsentation dieses Fotoprojektes. Aufgenommen wurden die Bilder von den Fotografen Susanne Fesl, Atting und Wilfried Schaffrath, Straubing. 
Zu sehen sind die Aufnahmen im Eingangsbereich des Kreismuseums und im Treppenhaus der Sonderausstellung.

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Ab 1. Mai 2016 bietet das Kreismuseum spezielle Führungen für Flüchtlingsgruppen und Helferkreise auch außerhalb der Öffnungszeiten an. Wir bitten um rechtzeitige Voranmeldung unter Tel. 0160-97215810 (wenn keine Bürozeiten, bitte auf den Anrufbeantworter sprechen), oder per mail: Kreismuseum@landkreis-straubing-bogen.de


Veranstaltungsreihe "Sonntags im Museum" - besondere Aktionen an jedem ersten Sonntag des Monats

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Ritter, Rauten und Co. im Kreismuseum Bogenberg: Wer es genau wissen will!

Ergänzend zu den Bogener Rautentagen, die vom 3. bis zum 5.6. im „Europapark Bayern-Böhmen“ stattfinden, bietet sich die Möglichkeit, im Kreismuseum Bogenberg genaueres über das Mittelalter in unserer Region, über Ritter und über unser bayerisches Rautenwappen zu erfahren. Das Kreismuseum am Gipfel des Bogenberges auf dem vermutlich – die bislang noch nicht genau lokalisierte – Burg der Grafen von Bogen stand, zeigt anschaulich, zum Mitmachen und selbsterklärend, alles Wissenswerte zur Geschichte der Bayerischen Rauten: Vom Mittelalter bis heute wird die Entwicklung der Rauten im Wappen der Grafen von Bogen (ab 1209) über die Bayerischen Rauten (ab 1247) bis hin zum modernen Rautenlogo vorgestellt. Zum Mitmachen – und zum Nachvollziehen, warum die Wappen von den Rittern „erfunden“ wurden, bieten sich Ritterhelm und Rautenschild an. Auch weitere dargestellte Aspekte mittelalterlicher Ritterherrschaft laden Mittelalterfans zum Museumsbesuch ein.

Das Kreismuseum hat am Samstag, den 4.6. von 14-16 Uhr und am Sonntag, den 5.6. von 10-12 und 14-16 Uhr geöffnet.








undefinedSonntag, 3. April 2016, 15 Uhr: Präsentation eines neuen besonderen Museumsexponates: eine gotische Pieta aus der Zeit um 1420-1440 aus Niederschneiding.

Diese wertvolle Leihgabe der Katholischen Kirchenstiftung Oberschneiding kehrt nach mehr als 25 Jahren wieder in den Landkreis Straubing-Bogen zurück. Sie fügt sich sehr gut in das Thema "Marienleben" der Dauerausstellung des Museums ein. Einen Vergleich dieser Figur mit den beiden anderen mittelalterlichen Pietas in der Bogenberger Wallfahrtskirche und in St. Salvator bietet sich an.

 

Die weiteren Sonntagsaktivitäten können Sie der Tagespresse und der Homepage des Kreismuseums unter www.landkreis-straubing-bogen.de entnehmen.







 

Nachlese: Sonderausstellung "Typisch Landleben"? 2013/2014

 

Foto Landleben Freibad Bogen Gaeubodentrachten

Jakob Stettmer um 1900 im Fotoatelier  Schäffler Geiselhöring

 

2013/2014 war die „Typisch Landleben? Fotografen und ihre Blicke auf die Menschen der Region Straubing-Bogen seit 1900“ zu sehen.

Es ging um verschiedene fotografische Sichtweisen auf das Landleben in einer niederbayerischen Region seit 1900. Die Ausstellung bot nicht nur einen „Durchzieher“ durch die regionale Fotogeschichte seit der Jahrhundertwende bis heute, sondern auch – anhand der Beispiele ausgewählter Fotografen – verschiedene Interpretationen des Lebens auf dem Land. Die Bandbreite war groß:  Da gab es vor allem seit den 1930er Jahren nostalgisch-idyllische Blickwinkel auf das Vergehende, auf alte Bräuche, regionale Trachten: Der „pflügende Bauer“, üppige Gäubodentracht am Volksfestauszug oder alte Osterbräuche. Und es gab die „moderne“ Perspektive: Chice Autos um 1900, Szenen mit dem Kofferradio in den 1950ern, moderne landwirtschaftliche Arbeiten heute. Auch Atelierfotografie seit 1900 bis heute war ein Thema. Dies wurde ergänzt durch den Nachbau eines historischen Fotoateliers wie um 1900, mit einem historischen Kleiderfundus zum Selbstverkleiden und Selbstfotografieren. Das Foto - Thema ist vielschichtig und bot etwas für jeden an, der sich für alte und neue Personenfotos interessiert.

Wenn Sie sich umfassender für das Thema interessieren, können Sie sich hier einen in der „Schöneren Heimat“ erschienenen Artikel zur Fotoausstellung herunterladen (Heft 4, 2013). 

Titelseite Schoenere Heimat 
Artikel für Schönere Heimat

 

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Das historische Fotoatelier Selbstfotografieren im historischen Fotoatelier

 

Nachlese Fotowettbewerb „Typisch Landleben? in Niederbayern heute“ 2013/2014

 

Als Ergänzung zur Fotausstellung "Typisch Landleben?" hat das Kreismuseum Bogenberg in Kooperation mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern einen gleichnamigen niederbayernweiten Fotowettbewerb ausgeschrieben. Das erste Halbjahr 2014 konnten Fotoamateure und -profis, Erwachsene und Schüler ab 14 Jahren ihre fotografische Ansicht vom heutigen niederbayernischen Leben auf dem Land einsenden. Gesucht wurden Personenaufnahmen, keine Architektur- oder Landschaftsaufnahmen. Das Ziel des Fotowettbewerbs war eine eigenständige Auseinandersetzung mit dem, was Landleben heute ausmacht. Der Fotowettbewerb hat große Resonanz gefunden: Es wurden über 570 Fotos von über 260 Personen eingesandt: Die Bandbreite der Farb- und Schwarz-Weiss-Bilder reichte von landwirtschaftlichen Szenen, über den Bezug der Menschen zu Tieren, von generationsübergreifendem Leben auf dem Land bis zu witzigen, kritischen oder einfach nur schönen Aufnahmen. Von den Erwachsenen wurde besonders häufig das Thema "Kindheit auf dem Land" vorgestellt; die Schüler setzten sich oft eher kritisch mit ihrer Situation auseinander.
 
Eine Jury aus niederbayerischen Kunst- und Kultursachverständigen hat jeweils zehn Siegerbilder in den Kategorien "Erwachsene" und "Schüler" ausgewählt. Diese wurden am 18. Juli 2014 auf der Landesgartenschau in Deggendorf und am 25. Juli 2014 im Kreismuseum Bogenberg prämiert. Ausgestellt sind jetzt alle Siegerfotos und dazu alle eingesandten Fotos in Bildermappen im Kreismuseum Bogenberg. Bis zum 29.Oktober 2014 waren die Fotografien zu den üblichen Öffnungszeiten des Kreismuseums Bogenberg dort zu besichtigen

 

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Siegerehrung der Schüler am 25. Juli 2014 im Kreismuseum Bogenberg 

Siegerehrung der Schüler am 25. Juli 2014 im Kreismuseum Bogenberg

 

1. Preis Erwachsene: Krauternte in Bergham, Hans Daffner

 1. Preis Erwachsene: Hans Daffner: Krauternte in Bergham, 2011

 

1. Preis Schüler: Christina Praml: Wasservogel-Singen, eine alte niederbayrische Tradition 2014 

1. Preis Schüler: Christina Praml: Wasservogel-Singen, eine alte niederbayrische Tradition 2014

   

 

Nachlese: Bunte Fahnen zum 40. Landkreisjubiläum 2012

Bunte Fahnen zum Landkreisjubiläum

Ein museumspädagogisches Projekt des Kreismuseums Bogenberg in Zusammenarbeit mit den Grundschulen des Landkreises Straubing-Bogen

Am Freitag den 13.Juli 2012 präsentierten das Kreismuseum Bogenberg und Vertreter aller Grundschulen des Landkreises ein besonderes Geburtstagsgeschenk an den Landkreis Straubing-Bogen: Schüler haben insgesamt 33 bunte Fahnen gestaltet, die jeweils ihren Schulort bildlich darstellen. Vorangegangen war eine Lehrerfortbildung im Kreismuseum, an der Vertreter der Schulen und des Schulamtes, des Kreismuseums und der Bogener Phantasiewerkstatt gemeinsam eine Einführung in die Regeln der Wappengestaltung und ihre praktische Umsetzung erarbeiteten. Schüler und Lehrer besuchten dann auch im Rahmen von Führungen das Kreismuseum und ließen sich Details zum Thema zeigen und erklären.

Anschließend gestalteten die Schüler unter Anleitung im Rahmen des Kunstunterrichtes eigene Bildzeichen für ihre jeweiligen Orte und druckten sie in Schablonentechnik auf textile Fahnen. Diese wurden an und vor der Fassade des Kreismuseums Bogenberg montiert, dem Ort, an dem die Geschichte der Bayerischen Rauten historisch und gegenwartsbezogen, didaktisch und zum „Mitmachen“ dargestellt ist.

Schulamtsdirektor a-D. Herbert Schedlbauer studierte mit Bogener Grundschulkindern eine Ludmilla-Ballade ein und erinnerte so bei der öffentlichen Präsentation der Fahnen an die Bogener Herkunft der Bayerischen Rauten. Das museumspädagogische Projekt wurde vorgestellt und schließlich erklärten die Kinder ihre Ideen zu den Fahnen selbst. Auch wenn das Wetter teilweise feucht und kühl war, konnte dies der Freude über die bunten vielgestaltigen Fahnen keinen Abbruch tun.

Kinder gemeinsam mit den Fahnen

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für das Engagement und die schönen Fahnen!

Verschieden Fahnen im Inneren des Museums
Fahne, Bogenberg mit Zug im Vordergrund Fahne, Berg mit Maßkrug und Burg im Vordergrund
Fahne mit Strasskirchen als Grundmotiv Fahne, moderne Version des Landkreiswappens

 

 

 
Logos der Förderstellen Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung. Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).