Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

16 ungarische Austauschschüler am Landratsamt Straubing-Bogen

18.10.2016 Bereits seit 19 Jahren gibt es den Schüleraustausch des Veit-Höser-Gymnasiums Bogen mit dem Temesvári-Pelbárt-Ferences-Gimnazium im ungarischen Esztergom. Im Rahmen ihrer Austauschwoche in Niederbayern haben am vergangenen Mittwoch (13.10.2016) 16 Schüler des ungarischen Franziskanerinternats das Landratsamt Straubing-Bogen besucht. Vom Veit-Höser-Gymnasium nahmen Schulleiter Helmut Dietl sowie Oberstudienrätin Martina Murrer, die den Austausch organisiert, an dem Treffen teil.

Empfang im Großen Sitzungssaal. Die ungarischen Gastschüler mit Landrat Josef Laumer (erste Reihe Mitte), Pater Árpád Stipitz (zweite Reihe, fünfter von links), Helmut Dietl (siebter von links), Martina Murrer (neunte von links).
Die ungarischen Austauschschüler im Großen Sitzungssaal mit Landrat Josef Laumer.

„Jó napot kívánok! Fogadtatás“ hieß Landrat Josef Laumer die sichtlich beeindruckten Schüler und Pater Árpád Stipitz, den stellvertretenden Schulleiter der ungarischen Knabenschule in ihrer Landessprache willkommen. Die Sprachkenntnisse kommen nicht von ungefähr – Josef Laumer ist Vorsitzender des Partnerschaftsvereins in Stallwang, der regelmäßig Besuche in der ungarischen Partnergemeinde Magyarsarlós organisiert.

Die Nachbarschafft konnte unverhofft in mehrfacher Hinsicht gefeiert werden – nicht nur die symbolische im gemeinsamen Europa. Wie sich herausstellte, wohnt die deutsche Gastfamilie von Domonkos Magda, der – wie die meisten seiner Mitschüler gerade 16 Jahre alt – beim Empfang mühelos vom Ungarischen ins Deutsche und zurück dolmetschte, in Stallwang – unweit des Straubing-Bogener Landrats.

Noch bis zum Wochenende waren die ungarischen Schüler im Landkreis Straubing-Bogen unterwegs und lernten unter anderem die Sehenswürdigkeiten des Bayerischen Waldes und der Stadt Straubing kennen. Laumer unterstrich, wie wichtig der Kontakt zwischen den Schülern der verschiedenen Nationen sei. „Solche Begegnungen sind die Bewahrung des Friedens im Kleinen“, schloss er seine Begrüßungsworte an die Schüler, „Wenn wir uns wiedersehen, werden wir feststellen dürfen, dass Europa noch enger zusammengerückt ist und ihr werdet ein Teil dieses Europas sein“.

Und vielleicht kommt dieses Wiedersehen früher als gedacht – im kommenden Jahr steht immerhin das Jubiläum der Schulpartnerschaft zwischen Bogen und Esztergom an…

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