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„Erfahrungen, die für uns in Politik und Verwaltung wichtig sind“

15.05.2019 Landrat Josef Laumer besucht das Start-up-Unternehmen MCW Systemtechnik in Wiesenfelden

Wirtschaftsreferent Martin Köck (ganz links), Geschäftsführer Matthias Wolf (daneben), Landrat Josef Laumer (5. von links), Wiesenfeldens Bürgermeister Anton Drexler (6. von links) und Geschäftsführer Christoph Wolf (2. von rechts) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MCW Systemtechnik vor einem der entwickelten Schaltschränke.
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Start-ups und Gründer – in konjunkturell positiven Zeiten sind sie selten geworden, weil angesichts der vielen verfügbaren Arbeitsstellen nur wenige den Weg in die Selbständigkeit wagen. Doch es gibt sie noch – die Visionäre, die mit ihren innovativen Ideen eigene Wege gehen und Mut beweisen. Zwei solche Vertreter sind die Brüder Matthias und Christoph Wolf in Wiesenfelden.

Vor knapp zwei Jahren haben sie die MCW Systemtechnik GbR gegründet und bereits 2018 gab es den ersten Neubau von Geschäfts- und Produktionsräumen. Durch die Verwendung von heimischem Holz (Holzständerbauweise) wurde besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und ein angenehmes Raumklima gelegt. Landrat Josef Laumer besuchte den Betrieb nun persönlich, um sich von den Gründern Einblicke beim Weg in die Selbständigkeit geben zu lassen. „Diese Erfahrungen sind auch für uns in Politik und Verwaltung wichtig, um zu wissen, welche Schwierigkeiten und Wünsche Betriebsgründer haben“, so Landrat Josef Laumer, der bei seinem Besuch neben Wirtschaftsreferent Martin Köck auch von Wiesenfeldens Bürgermeister Anton Drexler begleitet wurde. Dieser bewunderte „den Mut, den diese jungen Leute gezeigt haben. Denn ein solcher Schritt ist neben den Chancen natürlich auch immer mit Risiko und Investitionen verbunden.“

Diese haben sich aber gelohnt, zu den Kunden zählen unter anderem bereits Strama-MPS, IRS-Systementwicklung und bepat aus Düsseldorf. Geschäftsbereiche von MCW umfassen die Elektroindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Sondermaschinenbau und die Automobilindustrie. „Wir bieten dabei ein Portfolio von der Beratung und Planung über die Produktion bis hin zur Wartung“, sagt Geschäftsführer Matthias Wolf. „Gerade im Maschinen- und Sondermaschinenbau und der Elektrotechnik sind wir sehr spezialisiert und wir sind sehr flexibel und reaktionsschnell.“ Fasziniert zeigte sich Landrat Josef Laumer von den Lösungen im Bereich komplexer Steuer- und Schaltschränke und der 3D-Drucktechnologie, wodurch sich die günstige Herstellung von sonst kostenintensiven Prototypen ergibt. Auch die Eigenentwicklungen, wie mechanische Multiplexer, Sonderstecker, HV-Verteilerbox beindruckte die Vertreter von Landkreis und Gemeinde.

„Ich freue mich, dass die Firma so einen guten Start hatte und hoffe, dass es zu weiteren Synergieeffekten mit Betrieben aus der Region kommt“, resümierte Landrat Josef Laumer. „Und besonders freue ich mich auch über die positiven Worte, die ich hier im Zusammenhang mit der Unternehmensgründung bezüglich der Zusammenarbeit mit den Stellen im Landratsamt erhalten habe. Es ist für mich als Landrat wichtig, dass es dabei zu einem partnerschaftlichen Austausch und entsprechenden Hilfestellungen kommt.“

Foto: Wirtschaftsreferent Martin Köck (ganz links), Geschäftsführer Matthias Wolf (daneben), Landrat Josef Laumer (5. von links), Wiesenfeldens Bürgermeister Anton Drexler (6. von links) und Gesellschafter Christoph Wolf (2. von rechts) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MCW Systemtechnik vor einem der entwickelten Schaltschränke.

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