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"Ein wichtiges Angebot, das eine familienähnliche Betreuung gewährleistet"

16.11.2018 Informations- und Fortbildungsveranstaltung für Tagespflegepersonen

Ludmilla Amann und Annemarie Überreiter werden von Rosemarie Höninger (Amt für Jugend und Familie, ganz links) und Landrat Josef Laumer für ihre zehnjährige Tätigkeit als Tagespflegekräfte geehrt und erhalten einen Blumenstrauß.
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Betreuungsangebote sind ein Standortfaktor. „Dazu zählt auch die Kindertagespflege. Es ist ein wichtiges Angebot, das eine familienähnliche Betreuung gewährleistet.“ Mit diesen Worten machte Landrat Josef Laumer bei der Informations- und Fortbildungsveranstaltung für Tagespflegepersonen im Landratsamt Straubing-Bogen die Bedeutung von Kinderbetreuung und speziell der Tagespflege deutlich.

Insgesamt 83 Kinder befinden sich im Landkreis Straubing-Bogen derzeit in der Tagespflege und werden von 24 Tagespflegepersonen betreut. „Sie sind zeitlich flexibel und gewillt, sich immer wieder fortzubilden. Dafür danke ich Ihnen auch im Namen der Eltern“, richtete Josef Laumer seine Worte an die anwesenden Tagesmütter. Mit Ludmilla Amann und Annemarie Überreiter konnten auch zwei Tagesmütter für ihre langjährige, zehn Jahre andauernde Tätigkeit, geehrt werden. Zudem wurden drei neue Tagesmütter im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt. „Es ist für uns sehr wichtig, dass wir immer wieder auch neue Tagespflegepersonen bekommen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Verstärkung“, so Rosemarie Höninger, pädagogische Fachkraft der Tagespflege-Vermittlungsstelle am Amt für Jugend und Familie des Landkreises.

Den Hauptteil der Veranstaltung nahmen freilich Fortbildungsthemen für die anwesenden Tagespflegepersonen ein. Ein Kernpunkt war die Weiterentwicklung der Kindertagespflege. „Hier tut sich einiges hin zur Weiterentwicklung zu einem anerkannten Berufsbild“, machte Rosemarie Höninger deutlich. „Eltern stellen immer höhere Forderungen und haben viele, teils sehr detaillierte, Fragen“, verdeutlichte sie an praktischen Beispielen. Es gelte gegenüber den Krippen konkurrenzfähig zu bleiben. „Und da muss man Alleinstellungsmerkmale, wie z.B. die flexiblen Zeiten, noch besser hervorheben.“

Tipps der Bayerischen Landesunfallkasse zu einer sicheren Betreuung, der Umgang mit kranken Kindern in der Tagespflege und Informationen zur Pflegeerlaubnis rundeten den Vortrag von Rosemarie Höninger ab.

Teresa Beck, Sachbearbeiterin beim Amt für Jugend und Familie, stellte neben neuen Formularen auch die neuen finanziellen Anpassungen der Tagespflege, die ab 1. Januar 2019 gelten, vor. Das Dauerthema „Datenschutzgrundverordnung“ durfte natürlich auch bei den Tagespflegepersonen nicht fehlen. Oberregierungsrätin Stephanie Aumer stellte dabei wichtige Regelungen und Tipps – speziell aufbereitet für den Personenkreis – vor.

Foto: Ludmilla Amann und Annemarie Überreiter werden von Rosemarie Höninger (Amt für Jugend und Familie, ganz links) und Landrat Josef Laumer für ihre zehnjährige Tätigkeit als Tagespflegekräfte geehrt.

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