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"Arbeit zu den Menschen bringen"

17.07.2018 Erfahrungsaustausch zwischen LfA Förderbank Bayern und den regionalen Kreditinstituten

Zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema „Neues Wirtschaftswachstum für die Stadt Straubing und den Landkreis Straubing-Bogen“ lud die LfA Förderbank Bayern die Vorstände und Firmenkundenleiter der regionalen Kreditinstitute, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer sowie Vertreter der Regierung von Niederbayern nach Straubing ein.

Dr. Hans Schleicher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, erläutert: „Arbeit zu den Menschen bringen – dafür bietet die LfA einen sehr wirksamen Instrumentenkasten für den ländlichen Raum. Zusammen mit unseren örtlichen Partnern bei den Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken unterstützen wir Existenzgründer und Mittelständler bei ihren Investitionen mit sehr günstigen Zinsen und teilweise auch Tilgungszuschüssen. Mit Bürgschaften und Haftungsfreistellungen können wir zudem fehlende Sicherheiten bei der Kreditfinanzierung ausgleichen. Das kann gerade bei einer Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge den Kreditzugang erheblich erleichtern. Allein seit 2015 haben wir Betrieben in der Stadt und im Landkreis Straubing-Bogen rund 80 Millionen Euro an Förderkrediten zugesagt. So konnten die Unternehmen Investitionen von über 110 Millionen Euro verwirklichen. Die LfA stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes im ländlichen Raum und fördert attraktive Arbeitsplätze, besonders auch hier im Landkreis Straubing-Bogen.“

Der Austausch in Straubing diente vor allem darum, ein Bewusstsein für die Möglichkeiten von Förderkrediten zu schaffen, neue Schwerpunkte vorzustellen und dem persönlichen Kontakt zwischen Bankenpartnern, Wirtschaftsförderern und LfA. „Die Zahl der Existenzgründer ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation rückläufig. Aber wir brauchen Unternehmer gerade im ländlichen Raum“, machte Wolfgang Maier, Wirtschaftsförderer der Regierung von Niederbayern, deutlich. Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr betonte dabei die Bedeutung der Wirtschaft für die Region: „Firmenneuansiedlungen und Unternehmensgründungen sind in den strategischen Zielen der Stadt Straubing ebenso verankert wie die engagierte Begleitung von  Bestandsunternehmen. Ich freue mich sehr, wenn durch günstige Kredit- und Finanzierungsmöglichkeiten Anreize für die Selbständigkeit und Investitionen geschaffen werden. Denn die örtliche Wirtschaft ist ein Motor für die künftige Entwicklung von Stadt und Landkreis.“ Ähnlich äußerte sich auch Landrat Josef Laumer. „Der Mittelstand ist ein wirtschaftliches Zugpferd in Stadt und Landkreis. Dementsprechend stellt die Mittelstandsfinanzierung ein entscheidendes Instrument zur Wirtschaftsentwicklung dar. Die LfA ist dabei ein starker Partner für die Region, der es, wie uns auch, um ein nachhaltiges Wachstum geht.“

Im Austausch der Teilnehmer wiesen Vertreter von IHK und Handwerkskammern auf fehlende beruflich qualifizierte Fachkräfte in allen Bereichen hin – alleine rund 12.000 in Niederbayern. Digitalisierung, neue Kreditformen, Bürokratie und Firmenübergaben waren weitere wichtige Punkte, über die die Teilnehmer intensiv diskutierten. Und in einem waren sich am Ende alle einig: Niemand muss die Region wegen fehlender Arbeitsplätze verlassen, im Gegenteil: Das Ziel ist Zuzug.

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