Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Junglehrerinnen und Junglehrer für Grund- und Mittelschulen vereidigt

10.09.2018 41 Nachwuchslehrkräfte nehmen ihren Dienst in den Gund- und Mittelschulen in Stadt und Landkreis auf

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Pünktlich vor Beginn des neuen Schuljahres trafen sich am Montag, 10. September, die neuen Lehrkräfte im Sitzungssaal des Landratsamtes, wo sie von Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, Landrat Josef Laumer und Bürgermeister Hans Lohmeier (Stadt Straubing) begrüßt wurden.  

Für 22 Lehramtsanwärter/innen, je zwei Fachlehrer/innen- bzw. Förderlehrer/innen, sieben Lehrkräfte, die im vergangen Schuljahr das 2. Staatsexamen erfolgreich abgelegt haben, sowie eine Reihe von Jungpädagogen aus anderen Lehrämtern, die eine begleitete Qualifizierung im Bereich Grund- und Mittelschule absolvieren, beginnt am Dienstag die Praxis in den Grund- und Mittelschulen in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen.

„Es werden hohe Anforderungen an die Lehrkräfte gestellt“, sagte Landrat Laumer in seiner Begrüßung. Man erwarte von ihnen nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern in gleicher Weise auch Erziehungsarbeit. Laumer zollte den Junglehrer/innen großen Respekt für ihre Berufsentscheidung und wünschte ihnen viel Freude an ihren neuen Aufgaben.

Für Bürgermeister Hans Lohmeier, selbst ehemaliger Lehrer, ist der Lehrberuf der schönste Beruf den es gibt. „Sie müssen Kinder mögen“, gab er den jungen Damen und Herren mit auf den Weg.

Vertrauen zu sich selbst, Lebensbejahung und Optimismus sowie Beziehungsfähigkeit zu Kindern und Eltern, diese drei Grundsätze legte Seminarrektor Dr. Franz Helminger den Junglehrerinnen und –lehrern ans Herz.

Mit einem „Beipackzettel für den Lehrerberuf“ überraschte Personalrat Wolfgang Wende. Mit einem Schmunzeln trug er die „Nebenwirkungen“ vor: demnach treten häufig auf: Schwierigkeiten bei der Trennung von Schule und Freizeit, oder eine Sammelwut; „gelegentlich“ kommt es zu Kreidestaub an Finger, Gesicht und Kleidung sowie der Fähigkeit sämtliche Handschriften entziffern zu können. Als „seltene Nebenwirkung“ schließlich führte er „Langeweile“ an.

Im Anschluss erläuterte der Fachliche Leiter, Schulamtsdirektor Heribert Ketterl, die Struktur und Aufgaben der Staatlichen Schulämter für Stadt und Landkreis und gab weitere Informationen zum bevorstehenden Schuljahresstart.

Mit einer gelben Rose wurden die angehenden Lehrkräfte dann einzeln begrüßt bevor die Lehramtsanwärter/innen vereidigt wurden.

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