Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Große Erleichterung beim offiziellen Spatenstich

10.09.2019 Baumaßnahme an der SR 23, Ortsdurchfahrt Opperkofen, hat begonnen

Spatenstich an der Baustelle in Opperkofen mit Spaten und Lastwagen im Hintergrund.
Spatenstich SR 23.JPG

Groß war die Erleichterung beim offiziellen Spatenstich zum Ausbau der Kreisstraße SR 23 im Bereich der Ortsdurchfahrt Opperkofen (Gemeinde Feldkirchen) am Montag. Erleichterung deshalb, weil es zu Jahresbeginn ganz danach aussah, als könnte die eigentlich dringend notwendige und lange geplante Maßnahme gar nicht durchgeführt werden.

Denn im ersten Anlauf fiel man nicht in die Förderung. „Wir haben dann bei der Regierung massiv darauf gedrängt, doch noch zum Zuge zu kommen“, verdeutlichte Landrat Josef Laumer noch einmal. Und das mit Erfolg: „Wir haben gemeinsam nachgebohrt und es hat dann doch noch geklappt mit den Fördergeldern. Denn ohne diese wäre die Baumaßnahme nicht möglich gewesen“, war auch Feldkirchens Bürgermeisterin Barbara Unger glücklich über das positive Ende. Denn: „Es ist einfach notwendig“, machte Josef Laumer beim Ortstermin angesichts der Vorgeschichte mit starken Schädigungen der Fahrbahn und nicht mehr funktionierenden Entwässerungseinrichtungen wie Straßeneinlauf, Randsteine und Kanal deutlich.

Die Baugesamtkosten betragen rund 1,22 Millionen Euro, die beteiligten Baulastträger sind der Landkreis Straubing-Bogen für den Bereich der SR 22 und die Gemeinde Feldkirchen für die Gehwege, Seitenbereiche, Kanal, Regenrückhaltebecken, Grünflächen und Glasfaser. „Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt“, so Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises. „Der Anliegerverkehr wird mit Einschränkung während der Bauarbeiten aufrechterhalten. Der Durchgangsverkehr wird umgeleitet.“ Das Bauende ist für Mai 2020 geplant.

Alfred Gegenfurtner von der Baufirma Gegenfurtner betonte die Bedeutung der Kommunikation mit den Anliegern, mit denen stets das Gespräch bezüglich auftretender Einschränkungen gesucht werde. „Ganz ohne Einschränkungen geht es bei solchen Baumaßnahmen einfach nicht“, weiß auch Bürgermeisterin Unger und appelliert dabei auch an das Verständnis der Anwohner.

Foto: Offizieller Spatenstich in Opperkofen mit Landrat Josef Laumer (Fünfter von rechts), Bürgermeisterin Barbara Unger (links daneben) sowie Vertretern der Verwaltungen und der beteiligten Firmen Ingenieurbüro KEB GmbH (Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung) und Gegenfurtner GmbH (Baufirma).

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