Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung

Baudirektor Kurt Stümpfl vom Staatlichen Bauamt Passau, Bürgermeister Ewald Seifert, Helmut Kronfeldner von der Polizeiinspektion Straubing, Landrat Josef Laumer und Tiefbauamtsleiter Markus Fischer an der umgebauten Straßenkreuzung (von links).
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17.05.2018 Mit dem Umbau der Straßenkreuzung Großenpinning SR 7 wurde der letzte Unfallschwerpunkt mit Beteiligung von Kreisstraßen im Landkreis beseitigt

Auch kleine Maßnahmen können eine große Wirkung zeigen. Dies zeigt sich beim Umbau der Straßenkreuzung bei Großenpinning im Bereich der Kreisstraße SR 7, Gemeindeverbindungsstraße und der Auffahrt zur B 20.

Trotz maximal möglicher Beschilderung stellte die Straßenkreuzung einen offiziellen Unfallschwerpunkt im Landkreis dar, so dass die Unfallkommission bestehend aus Straßenbaulastträger, Verkehrsbehörde und der Polizei einen Kreuzungsumbau vorschlug. „Es wurden vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft, aber es hat nichts geholfen. Durch den Einbau von versetzten Fahrbahnteilern soll die Erkennbarkeit der Straßenkreuzung nun erhöht und dadurch die Unfallzahlen minimiert werden“, erläutert Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt Straubing-Bogen, die Maßnahme. „Durch die Inseln soll die Kreuzung nicht nur besser sichtbar sein, sondern auch die Geschwindigkeit abnehmen und langsamer gefahren werden“, so Fischer weiter. Die umgebaute Kreuzung wurde nun offiziell eingeweiht – und ein erstes positives Fazit konnte auch bereits gezogen werden: „In den ersten vier Wochen seit der Verkehrsfreigabe gab es noch keinen einzigen Unfall“, konnte Helmut Kronfeldner von der Polizeiinspektion Straubing berichten.

Die Kosten von rund 50.000 Euro trägt nach dem Bundesfernstraßengesetz das Staatliche Bauamt Passau. „Ausschlaggebend dafür ist die hohe Verkehrsbelastung auf der B 20 und diese Kreuzung ist die erste Einmündung danach“, erläutert  Baudirektor Kurt Stümpfl vom Staatlichen Bauamt Passau, der ebenso wie Markus Fischer die gegenseitige gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Stellen hervorhob.

Besonders froh ist Landrat Josef Laumer, dass die Verkehrssicherheit im Landkreis erhöht werden konnte. Denn mit dem Abschluss dieser Umbaumaßnahme sind derzeit alle offiziellen Unfallschwerpunkte mit Beteiligung von Kreisstraßen im Landkreis Straubing-Bogen beseitigt. „Man sieht, dass wir reagieren“, so der Landrat. „Mir ist es wichtig, dass die Unfallschwerpunkte ausgemerzt wurden. Maßnahmen an unserem Kreisstraßennetz dienen immer auch der Verkehrssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Dies hier in Großenpinning ist eine relativ kleine Maßnahme, die aber sehr wirksam ist.“

Ewald Seifert, Bürgermeister der Gemeinde Oberschneiding, weiß aus erster Hand, wie viele Unfälle es vorher in diesem Kreuzungsbereich gab. „Ich war selbst mit der Feuerwehr fünf- bis sechsmal bei Unfällen mit dabei. Ich bin froh, dass keinen Todesfall gegeben hat und möchte mich bei allen Beteiligten an diesem Umbau bedanken.“

Auch Helmut Kronfeldner ist „froh, dass etwas gemacht worden ist. Denn es gab in diesem Bereich etliche Schwerverletzte bei Unfällen. Jetzt, denke ich, wurde das sehr gut geregelt.“

Foto: Baudirektor Kurt Stümpfl vom Staatlichen Bauamt Passau, Bürgermeister Ewald Seifert, Helmut Kronfeldner von der Polizeiinspektion Straubing, Landrat Josef Laumer und Tiefbauamtsleiter Markus Fischer an der umgebauten Straßenkreuzung (von links).

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