Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Beamtenanwärter/in der 2. Qualifikationsebene (d)

in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen mit dem fachlichen Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst

Wer kann sich bewerben?

Du solltest mindestens den qualifizierenden Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife (auch M-Zug) besitzen. Weitere Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an der aktuellen Auswahlprüfung des Landespersonalausschusses mit einer entsprechenden Platzziffer. 

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt unter www.lpa.bayern.de zwischen Februar und Mai ein Jahr vor der Einstellung.

Wie wird ausgebildet?

Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre (Beginn 1. September). Neben der berufspraktischen Ausbildung in den verschiedenen Bereichen des Landratsamtes finden insgesamt fünf Fachlehrgänge (insgesamt 41 Wochen) der Bayerischen Verwaltungsschule (in Regensburg oder Landshut) statt.

Beispiele aus dem Ausbildungsinhalt:

  • Kennen lernen und Anwenden von rechtlichen Grundlagen
  • Ermitteln und Prüfen von Sachverhalten
  • Anlegen und Verwalten von Akten
  • Bearbeiten von Anträgen
  • Bearbeiten der Post
  • Umgang mit Bürgern
  • Erteilung von Auskünften

Was wird während des Vorbereitungsdienstes bezahlt?

Der Anwärtergrundbetrag beträgt derzeit monatlich 1.209,93 Euro (brutto).

Wie sehen die Berufsaussichten aus?

Der Vorbereitungsdienst endet mit Übergabe des Prüfungszeugnisses (meist im September). Du wirst dann in der Regel zum/zur Verwaltungssekretär*in ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Probe berufen. Die Besoldung beträgt dann ca. 2.350 Euro (brutto) monatlich. Für besonders fähige Beamte (m/w/d) besteht die Möglichkeit zum Aufstieg über die Ausbildungsqualifizierung in die 3. Qualifikationsebene.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.