„Die ideale Lösung“

12. Februar 2026: Albert Uttendorfer zum „Im Voraus benannten Örtlichen Einsatzleiter“ bestellt
Örtlicher Einsatzleiter

Jürgen Biermeier, Dominik Bachl, Albert Uttendorfer, Landrat Josef Laumer, Abteilungsleiterin Stephanie Aumer, Kreisbrandrat Markus Weber bei der Übergabe der Ernennungsurkunde.

Albert Uttendorfer wurde am Mittwoch von Landrat Josef Laumer die Ernennungsurkunde zum „Im Voraus benannten Örtlichen Einsatzleiter des Landkreises Straubing-Bogen“ überreicht.

Der Örtliche Einsatzleiter leitet bei Katastrophen oder Großschadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle alle Einsatzmaßnahmen und hat die Weisungsbefugnis gegenüber den eingesetzten Kräften (Ausnahme: gegenüber der Polizei). Der Örtliche Einsatzleiter fungiert dabei auch als verlängerter Arm der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises. Gesetzlich verankert sind diese Funktionen in den Artikeln 6 und 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes.

„Sie haben sich in der Vergangenheit bereits bei Einsätzen hervorragend bewährt und besitzen damit unser Vertrauen, beim Eintritt einer Katastrophe oder eines Großschadensereignisses einen Einsatz so zu leiten, dass weitere Schaden von der Bevölkerung abgewendet werden kann“, so Landrat Josef Laumer.

Albert Uttendorfer ist bereits seit 2018 Kreisbrandmeister für Gefahrgut, seit 2022 Kommandant der Feuerwehr Perkam und hat in den mittlerweile 23 Jahren seit seinem Eintritt in die Feuerwehr zahlreiche Lehrgänge und Fachlehrgänge erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt im Jahr 2025 den Grund- und Abschlusslehrgang Örtliche Einsatzleitung.

Kreisbrandrat Markus Weber freut sich ebenfalls über die Besetzung: „Für mich ist das ideal, weil dadurch die Fachkompetenz von Gefahrgut und Örtlicher Einsatzleitung gebündelt ist.“ Stephanie Aumer, als Abteilungsleiterin am Landratsamt auch zuständig für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, bedankte sich bei Albert Uttendorfer für sein jahrelanges Engagement und den Einsatz und betonte: „Sie sind jemand, der vorausdenkt. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir von der Führungsgruppe Katastrophenschutz einen solchen verlängerten Arm vor Ort haben, auf den man sich zu 100 Prozent verlassen kann.“ Auch die zuständigen Sachbearbeiter Dominik Bachl und Jürgen Biermeier machten unisono deutlich, „dass wir uns alle einig sind, dass das die ideale Lösung ist.“

Bei aller Vorbereitung hofft man aber natürlich auch, dass der Landkreis von Katastrophen verschont bleibt. „Aber wenn ein solches Ereignis eintritt, dann hoffe ich, dass ich auch immer die richtigen Entscheidungen treffen werde“, so Albert Uttendorfer, der seine neue, zusätzliche Aufgabe gut vorbereitet, aber auch mit dem entsprechenden Respekt angeht.