Fabrikationshalle der Firma B+K in Konzell. In der Mitte steht eine Druckmaschine der Firma Vista-Port. Zwei Arbeiter gehen rechts an der Maschine vorbei. Im Inneren der Maschine steht ein weiterer Mitarbeiter, der den nächsten Druckauftrag vorbereitet.
Verwaltungsgebäude der Fa. Sturm bei Nacht mit erleuchteten Fenstern
Das Bild zeigt verschiedene Produkte, welche bei der Firma Wallstabe und Schneider hergestellt werden. Zu sehen sind O-Ringe, Rahmendichtungen, Präzisionsformteile, Gummi-Kunststoff- und Gummi-Metall-Verbundteile und Membrane.
Rechts ist das Firmenlogo der Firma Wallstabe und Schneider zu sehen.
Luftbild des Betriebsgeländes der Firma Max Frank in Leiblfing
Techniker beim Einbau eines Gerätes in ein Flugzeug. Im Vordergrund zwei Männer, die einen Schaltplan betrachten, im Hintergrund ein Techniker, der einen geöffneten Klappe eines Flugzeuges steht.
Rechts im Bild ist das Logo der Firma platziert.
Luftbildaufnahme des Betriebsgeländes der Firma Ingram Micro im Hafen Straubing-Sand.

Bundesförderung Breitband

Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Versorgung des Landkreises Straubing-Bogen mit schnellem Internet: Der Anbieter Deutsche Telekom stellt seinen Kunden in den Gemeinden Neukirchen, Konzell, Haibach, Rattenberg, St. Englmar, Wiesenfelden, Ascha und Mallersdorf-Pfaffenberg ab Ende 2019 eine Datenübertragungsrate von mindestens 50 bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung.
Nach dem Eingang der endgültigen Zuwendungsbescheide aus dem Bundesförderprogramm Breitband wurden nun die Verträge mit der Deutschen Telekom unterschrieben, so dass 1702 Haushalte und 58 Unternehmen vom schnelleren Internet profitieren werden. Die Gesamt-Zuwendungen belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro, die sich aus Bundesfördermitteln (5,5 Mio. Euro) und Landesfördermitteln (2,4 Mio. Euro) zusammensetzen.

„Schnelles Internet ist für Wirtschaft und Privatleute gleichermaßen unverzichtbar geworden", sagt Landrat Josef Laumer. "Der Anschluss an ein leistungsfähiges Breitband-Netz ist für unsere Region genauso essenziell wie zum Beispiel die Infrastruktur im Straßenbau oder Investitionen in den ÖPNV." Dank neuer Glasfaserkabel (50 – 100 Mbit/s (FTTH-Technologie) kann das Netz der Deutschen Telekom nun 100 statt wie bisher höchstens 30 Mbit/s an Daten übertragen.

"Nicht nur der Ortskern, sondern auch kleinere Bereiche verfügen damit nun über ein schnelles Internet“, betont die Deutsche Telekom. Das bedeute, dass etwa das Hochladen von Fotos in einen E-Mail-Anhang oder das Herunterladen eines Films sehr viel schneller gingen, erklärt Klaus Achatz, zuständiger Sachgebietsleiter am Landratsamt Straubing-Bogen. "Selbstverständlich sind diese Vorteile aber nicht nur für Privatpersonen sinnvoll und wichtig, sondern gerade auch Unternehmen können von der schnellen Verbindung profitieren. Gerade sie sind auf leistungsstarke Internetverbindungen angewiesen und dies ist mittlerweile ein echter Standortfaktor“, so Achatz weiter. „Gerade dort, wo mehrere Personen vernetzt sind, wird sich nun eine spürbare Verkürzung der Verbindungszeiten der Internet-Tätigkeit ergeben.“

„Die acht Gemeinden sind damit nun für die Zukunft gerüstet“, freut sich Landrat Laumer und zitierte eine Studie, wonach sich das Datenvolumen, das weltweit per Internet übertragen werde, sich seit 2010 mehr als verdoppelt habe.

„Wir schreiten damit den Weg weiter fort, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu berücksichtigen und zu versorgen. Der positive Bescheid aus dem Bundesförderprogramm ist ein weiterer Meilenstein für uns. Der Weg ist aber noch nicht zu Ende und wir arbeiten daran, die noch vorhandenen Lücken zu schließen“, so Josef Laumer. Denn in einem sind sich alle einig: Besonders für den ländlichen Raum ist die Breitbandversorgung ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.
Hintergrund: Für das Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau hat die Bundesregierung insgesamt 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung stellt und inzwischen auf vier Milliarden Euro aufgestockt. Insbesondere soll der Breitbandausbau in ländlichen Regionen und Randlagen in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau auf absehbare Zeit nicht erfolgt, gefördert und beschleunigt werden. Bis 2018 soll eine flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erreicht werden. Das Förderprogramm legt den Schwerpunkt auf die Schließung „weißer Flecken“ und richtet sich an Gebietskörperschaften – Kommunen, Landkreise oder kommunale Zweckverbände, die das Ausbauprojekt initiieren und die Projekte vor Ort koordinieren. Weitere Informationen gibt es unter www.bmvi.de/breitband sowie unter https://atenekom.eu/kompetenzen/foerdermittelberatung/projekttraeger-breitband/.

Kein Stau mehr auf der Datenautobahn: Acht Landkreisgemeinen profitieren vom Bundesförderprogramm Breitband , PM 60/2018 vom 9.3.2018

Der Stau auf der Datenautobahn im Landkreis Straubing-Bogen wird mehr und mehr abgeräumt, gegen den Verkehrsstau helfen aber auch die besten Datenübertragungsraten nichts. So kämpfte sich Dr. Markus Jodl, Corporate Communications Deutsche Telekom AG, am Donnerstag mühsam durch den Verkehr ans Landratsamt Straubing-Bogen. Dort freilich lautete das Motto: Lieber ein Stau auf der Verkehrs- als auf der Datenautobahn.

Denn der Termin sorgte für einen weiteren Schritt auf dem Weg zur flächendeckenden Versorgung des Landkreises Straubing-Bogen mit schnellem Internet. Der Anbieter Deutsche Telekom stellt seinen Kunden in den Gemeinden Neukirchen, Konzell, Haibach, Rattenberg, St. Englmar, Wiesenfelden, Ascha und Mallersdorf-Pfaffenberg ab Ende 2019 eine Datenübertragungsrate von mindestens 50 bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung – gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband. Nach dem Eingang der endgültigen Zuwendungsbescheide aus dem Bundesförderprogramm Breitband wurden im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes nun die Verträge mit der Deutschen Telekom unterschrieben, so dass 1.702 Haushalte und 58 Unternehmen im Außenbereich vom schnelleren Internet profitieren werden. Die Gesamt-Zuwendungen belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro, die sich aus Bundesfördermitteln (5,5 Mio. Euro) und Landesfördermitteln (2,4 Mio. Euro) zusammensetzen.

„Schnelles Internet ist für Wirtschaft und Privatleute gleichermaßen unverzichtbar geworden", sagt Landrat Josef Laumer. „Der Anschluss an ein leistungsfähiges Breitband-Netz ist für unsere Region genauso essenziell wie zum Beispiel die Infrastruktur im Straßenbau oder Investitionen in den ÖPNV." Dank neuer Glasfaserkabel (50 – 100 Mbit/s/FTTH-Technologie) kann das Netz der Deutschen Telekom nun 100 statt wie bisher höchstens 30 Mbit/s an Daten übertragen.

"Für die Wahl des Wohnortes ist heute die Frage nach der Breitbandversorgung ganz entscheidend“, so Thomas Bär, Leiter Produktion Technische Infrastruktur Regensburg der Deutschen Telekom AG. „Mit diesem Ausbau ist die Tür geöffnet für die Zukunft.“ Insgesamt werden rund 450 Kilometer Glasfaser verlegt, über 100 Glasfaser-Netzverteiler aufgestellt und über 120 Kilometer Tiefbau durchgeführt. „Das ist in jedem Fall ein freudiger und schöner Tag für die Region“, machte der Bundestagsabgeordnete Alois Rainer deutlich. „Ich freue mich, dass wir dabei mit 5,5 Millionen Euro Bundesmitteln helfen konnten.“ Die Vorteile erläuterte Klaus Achatz, zuständiger Sachgebietsleiter am Landratsamt Straubing-Bogen. "Selbstverständlich ist das nicht nur für Privatpersonen sinnvoll und wichtig, sondern gerade auch Unternehmen können von der schnellen Verbindung profitieren. Gerade sie sind auf leistungsstarke Internetverbindungen angewiesen und dies ist mittlerweile ein echter Standortfaktor“, so Achatz weiter. „Gerade dort, wo mehrere Personen vernetzt sind, wird sich nun eine spürbare Verkürzung der Verbindungszeiten der Internet-Tätigkeit ergeben.“

Für Klaus Achatz und seinen Vorgänger Erich Brunner und speziell auch für die Abteilungsleiterin am Landratsamt, Regierungsrätin Julia Huber, gab es im Zuge der Vertragsunterschrift viel Lob. Anton Drexler, Bürgermeister in Wiesenfelden und Bezirksvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages, meinte beispielsweise: „Die Unterstützung von Seiten des Landkreises ist gigantisch.“ Froh war Drexler – auch im Namen seiner Kollegen – „dass die Peripherie ebenfalls versorgt wird.“

Zufrieden waren die Bürgermeister auch, weil von Thomas Bär versprochen wurde, dass nicht nur die Außenbereiche dann ab Ende 2019 über schnelles Internet verfügen, sondern dass auch die Nahbereiche bis 2020 abgearbeitet werden würden.

„Wir schreiten damit den Weg weiter fort, alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zu berücksichtigen und zu versorgen. Der positive Bescheid aus dem Bundesförderprogramm ist ein weiterer Meilenstein für uns. Der Weg ist aber noch nicht zu Ende und wir arbeiten daran, die noch vorhandenen Lücken zu schließen“, schloss Josef Laumer. Denn in einem sind sich alle einig: Besonders für den ländlichen Raum ist die Breitbandversorgung ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft.

Hintergrund: Für das Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau hat die Bundesregierung insgesamt 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung stellt und inzwischen auf vier Milliarden Euro aufgestockt. Insbesondere soll der Breitbandausbau in ländlichen Regionen und Randlagen in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau auf absehbare Zeit nicht erfolgt, gefördert und beschleunigt werden. Bis 2018 soll eine flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erreicht werden. Das Förderprogramm legt den Schwerpunkt auf die Schließung „weißer Flecken“ und richtet sich an Gebietskörperschaften – Kommunen, Landkreise oder kommunale Zweckverbände, die das Ausbauprojekt initiieren und die Projekte vor Ort koordinieren. Weitere Informationen gibt es unter www.bmvi.de/breitband sowie unter www.breitbandausschreibungen.de

Fotos: Die Bürgermeister der acht Landkreisgemeinden (bzw. deren Stellvertreter) mit Vertretern der Deutschen Telekom AG (letztes Bild hintere Reihe) bei der Vertragsunterzeichnung im Landratsamt mit Regierungsrätin Julia Huber, MdB Alois Rainer, Thomas Bär (Leiter Produktion Technische Infrastruktur Regensburg der Deutschen Telekom AG), Landrat Josef Laumer und Sachgebietsleiter Klaus Achatz (sitzend von links).

Baubeginn für das schnelle Internet im Landkreis Straubing-Bogen

Die Gemeinden Haibach, Konzell, Neukirchen, Rattenberg und Sankt Englmar (Verfahren 1) sowie Ascha, Mallersdorf-Pfaffenberg und Wiesenfelden (Verfahren 2) haben sich im Jahr 2016 in 2 Projekten zum Breitbandausbau aufgrund der Förderrichtlinie des Bundes zusammengeschlossen. Nachdem zuerst die Planungskosten mit jeweils 50.000,-- € vom Projektträger ateneKOM gefördert wurden, hat die Telekom im Juli 2017 die europaweite Ausschreibung gewonnen. Der endgültige Zuwendungsbescheid der ateneKOM erging im Januar 2018. Dann erfolgte im März 2018 die Vertragsunterzeichnung.  Nach einer letzten Umsetzungsplanung beginnt jetzt die Baumaßnahme in der Gemeinde Sankt Englmar, Ortsteil Glashütt. Im nächsten Schritt wird in der Gemeinde Wiesenfelden je nach Witterung weitergearbeitet. 

Die Kosten der Baumaßnahmen betragen insgesamt 10,475 Mio €. Davon erhalten die Gemeinden eine Förderung des Bundes von 5,5 Mio €, vom Freistaat Bayern 2,375 Mio €. Den restlichen Eigenanteil von 2,6 Mio € tragen die 8 Gemeinden selbst. 

Insgesamt werden 1.702 Haushalte und 58 Unternehmen mit Glasfaser und Bandbreiten von 50 – 100 Mbit versorgt. Dabei wird FTTH als Technologie eingesetzt.

Baustelle in Glashütt, Gemeinde Sankt Englmar mit dem Graben für das Glasfaserkabel.
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Beteiligte Gemeinden im Planungsgebiet des Landkreises Straubing Bogen:

Stand: 15.11.2018