Dauerthemen und gegenseitiges Verständnis
Josef Heisinger, Claudia Erndl, Landrat Tobias Beck, Franz Schreyer und Markus Saller beim Besuch im Büro des Landrats.
Man kennt sich und sieht sich regelmäßig, aber trotzdem war es sowohl den örtlichen Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Bauernverbandes wie auch Landrat Tobias Beck wichtig, unabhängig von sonstigen Terminen und Treffen ganz speziell in kleinerer Runde zusammenzukommen, um nach dem Amtsantritt des neuen Landrats über Themen zu sprechen, die den Bauernverband teils seit längerer Zeit begleiten.
„Wir freuen uns, dass wir uns in diesem Rahmen austauschen können“, so Kreisobmann Franz Schreyer, der vom stellvertretenden Kreisobmann Josef Heisinger, dem neuen Geschäftsführer des BBV Straubing-Deggendorf Markus Saller, sowie von Bezirks- und Kreisbäuerin Claudia Erndl begleitet wurde. Das Saatkrähen-Pilotprojekt, Beregnung/Bewässerung und die überbreiten Fahrzeuge waren Punkte, die von Seiten des Bauernverbandes angesprochen wurden. Man solle und wolle sich gemeinsam dafür einsetzen, dass das Pilotprojekt zur Saatkrähen-Vergrämung auch nach 2026 fortgeführt werde. „Hier, wie auch im Bereich der Graugänse, gibt es wirklich seine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt“, betonte Franz Schreyer. Ein Dauerthema gebe es aber im Bereich Bewässerung/Brunnen, bei dem sich der Bauernverband weitergehende Verbesserungen erhofft. „Hier würden wir uns Lösungen wünschen, die kontrollier- und leistbar sind“, so Schreyer. Und Claudia Erndl ergänzte: „Auch im Bereich Wassercent gibt es noch einige offene Fragen.“
Ebenso ein Dauerthema sind die Genehmigungen für die überbreiten Fahrzeuge. Bei den selbstfahrenden Arbeitsmaschinen hat man mittlerweile mit den auf drei Jahre ausgestellten Genehmigungen eine für alle tragbare Lösung gefunden. Ein Problem bleiben aber die gezogenen Geräte. Das bereits vor Jahren in Aussicht gestellte Gutachten der Staatsregierung lässt weiter auf sich warten. „Es wäre sinnvoll, hier gemeinsam mit der Stadt Straubing und MdL Josef Zellmeier noch einmal nachzugehen“, bat Schreyer.
Mit einem Blick auf die zweimal jährlich anstehenden Politikergespräche des Bauernverbandes und die Wahlen auf Ortsebene endete das Treffen. „Mir sind die angesprochenen Themen natürlich bekannt und ich freue mich über den offenen und ehrlichen Austausch. Gerne nehme ich mich auch der offenen Fragen an, um für alle tragfähige Lösungen zu finden“, resümierte Landrat Beck, der auch mit einem Einstandsgeschenk überrascht wurde.