Regionale Zusammenarbeit im Fokus

03. September 2026: Kennenlernbesuch im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Bogen
260901 Besuch Bundeswehr DLZ

Im Rahmen eines Kennenlernbesuchs hat Landrat Tobias Beck zusammen mit Stellvertretendem Landrat Ludwig Knott das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) in Bogen besucht.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen neben dem Kennenlernen auch die Aufgaben und Zuständigkeiten des Dienstleistungszentrums, aktuelle Herausforderungen sowie die weitere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden.

Leiterin Sandra Ertl stellte die verschiedenen Aufgabengebiete des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums vor. Seit 1.4. ist sie neue Leiterin des BwDLZ, mit über 540 Mitarbeitenden, einem der größten Arbeitgeber in der Region.

Bei der Vorstellung der regionalen Aufgabengebiete wurde deutlich, dass das Dienstleistungszentrum eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Truppe einnimmt – von der Liegenschaftsbetreuung über das Finanzwesen bis hin zum Personalmanagement. Angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage und aktueller Spannungsfelder wurden auch drängende Herausforderungen offen und konstruktiv angesprochen.

So zeigt sich deutlich, dass die Bundeswehr derzeit spürbar wächst: Neben dem gezielten Aufbau von Personal, gerade auch im Bereich Cyber, wird intensiv in die Zukunft investiert. Zudem sind zahlreiche Umbau- und Neubauprojekte geplant oder bereits angelaufen, um die Infrastruktur modern, effizient und zukunftsfähig zu gestalten. Intensivere Einblicke erhielten die Teilnehmer dabei in die aktuelle Entwicklung an den Bundeswehrstandorten in Bogen und Feldkirchen.

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Wunsch nach einer vertrauensvollen und guten Zusammenarbeit zwischen den Behörden. „Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden, daher ist eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit für uns so wichtig “, so Ertl. Dem konnte Landrat Tobias Beck nur beipflichten: „Gerade bei komplexen Aufgaben und besonderen Herausforderungen ist ein verlässlicher Austausch zwischen den kommunalen und staatlichen Stellen entscheidend. Nur wenn wir miteinander reden, können Lösungen gefunden werden.“ Ziel sei es, die Zusammenarbeit weiter zu stärken, Informationen frühzeitig auszutauschen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Zum Abschluss des Besuchs wurde die starke Verwurzelung und Bedeutung der Bundeswehr in der Region nochmals hervorgehoben. Sowohl aus der Politik als auch aus der breiten Bevölkerung erfährt die Arbeit der Soldatinnen, Soldaten und zivilen Beschäftigten eine hohe Wertschätzung und ein tiefes Vertrauen, das durch den heutigen Austausch weiter gestärkt wurde.