„Man braucht Menschen, die sich engagieren“

04. August 2026: AWO Kreisverband zu Besuch bei Landrat Tobias Beck
AWO

Landrat Tobias Beck steht gemeinsam mit Martin Panten und Klaus Hoffmann in seinem Büro.

Struktur, Aufbau, Schnittstellen, Meinungsaustausch – Martin Panten, Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Straubing-Bogen e.V. und Klaus Hoffmann, Geschäftsführer von GmbH und Kreisverband, trafen sich im Landratsamt mit Landrat Tobias Beck, um dem neuen Landkreis-Chef noch einmal Einblicke in die Tätigkeit der Arbeiterwohlfahrt in der Region zu geben.

Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Wohlfahrtsverbänden in Deutschland. In den drei Ortsvereinen Straubing-Leiblfing, Altlandkreis Bogen und Kirchroth engagieren sich im Kreisverband Straubing-Bogen rund 500 Mitglieder ehrenamtlich im sozialen Bereich. Dazu kommen noch insgesamt über 250 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit über 80 Jahren (1945) ist die AWO in der Region aktiv. 1978 wurde mit der sogenannten Hausaufgabenstube (ein früher Vorläufer des Horts) die erste operative Einheit gegründet.

„Wir sind einer der größten sozialen Dienstleister in der Region und in vielen sozialen Bereichen aktiv“, erläuterte Martin Panten. Kinder- und Jugendwohnen, Kindertagesstätten, Senioren- und Behindertenhilfe und Berufliche Hilfen gehören zum Portfolio. Ebenso ein Entsorgungsfachbetrieb für E-Schrott. Der Bereich Seniorenheime im Landkreis wird über den Bezirksverband abgedeckt.

„Gerade mit dem Jugendamt und dem Amt für Soziale Dienste für Jugend und Familie gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Stellen im Landratsamt. Wir sind gerne auch ein Partner des Landkreises und es gibt einige Schnittstellen“, so Klaus Hoffmann. Und Martin Panten ergänzte: „Darüber hinaus hat die AWO auch einen gesellschaftspolitischen Auftrag und das zeigt sie auch immer in der Öffentlichkeit.“

Landrat Beck nahm die Einblicke dankend an und freut sich ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit: „Man braucht Menschen, die sich engagieren. Und diese Menschen gibt es bei der AWO. Mit unermüdlichem Einsatz wird so Solidarität zu einer gelebten Realität.“