Gemeinsam für die Gesundheit
Mitarbeiterinnen des KVB Bezirk Niederbayern im persönlichen Austausch mit Landrat Tobias Beck und Vertretern des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
Vergangenen Mittwoch durfte Landrat Tobias Beck Vertreterinnen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) des Bezirkes Niederbayern im Landratsamt begrüßen. Gemeinsam mit Stephanie Aumer und Karl Maurus als Vertreter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) nutzten Sie den Rahmen für einen konstruktiven Austausch. Im Zentrum des Gesprächs stand insbesondere die aktuelle Situation der Notarztversorgung, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren sowie Prozessoptimierungen.
„Wir freuen uns, dass wir heute die Möglichkeit haben, uns einmal persönlich kennenzulernen und auszutauschen.“, so Nikola Schneider, Regionalleiterin Notdienste Ostbayern der KVB, die von Ihren Mitarbeiterinnen Carina Knott und Daniela Rammel begleitet wurde. Ihre Aufgabengebiete umfassen insbesondere den Ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie den Notarztdienst. Nach seiner Wahl zum Landrat wurde Tobias Beck auch durch die Verbandsversammlung zum neuen Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) ernannt.
Gemeinsames Ziel: Eine starke medizinische Versorgung
Alle Seiten betonten im Gespräch den ausdrücklichen Wunsch nach einer weiterhin guten und konstruktiven Zusammenarbeit. Ziel ist es, die hohe Versorgungsqualität für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen effizient zu gestalten.
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) fungiert als Bindeglied zwischen den niedergelassenen Ärzten, den Patienten und den Krankenkassen und stellt dabei die bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige medizinische Leistung im ambulanten Bereich sicher.
Positive Entwicklung in der Notfallmedizin
Ein zentraler Punkt des Treffens war die Besetzungssituation im Bereich notärztlicher Versorgung. Es konnte eine erfreuliche Entwicklung für den Rettungsdienstbereich Straubing festgestellt werden: Die personelle Situation bei den Notärzten hat sich verbessert. Eine Besetzungsquote von rund 98 Prozent bietet damit eine stabile Grundlage für die medizinische Notfallversorgung in unserer Region.
Erfahrungsaustausch und Optimierungpotenziale
Trotz der positiven Trends wurde auch über bestehende Optimierungspotenziale und aktuelle Herausforderungen diskutiert. Konkrete Vorschläge wurden vorgestellt, um Prozesse effizienter und unbürokratischer zu gestalten.
„Nur, wenn wir offen miteinander sprechen - Behörden, Kliniken, KVB und die Ärzte selbst - können gute Lösungen gefunden werden, die unseren Anspruch an die Gesundheitsversorgung in der Region erfüllen.“, so Landrat Tobias Beck im Resümee.