Schulvorbereitende Einrichtung am neuen Standort bei der St. Benedikt-Schule in Mallersdorf-Pfaffenberg eingeweiht
Symbolische Schlüsselübergabe mit Architekt Roland Adt, Schulleiterin Gabriele Zillner, Simon Geisberger und Landrat Josef Laumer
Glückliche Gesichter, viele lobende Worte und Kinder, die mit ihren musikalischen Beiträgen die Herzen der Gäste im Sturm eroberten: Am Donnerstag wurde die schulvorbereitende Einrichtung (SVE) des sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) am neuen Standort direkt an der St. Benedikt-Schule in Mallersdorf-Pfaffenberg eingeweiht.
Und die lobenden Worte gab es für einen Bau, der in Rekordzeit realisiert wurde, was an der guten (Zusammen)arbeit von Baufirmen, Planern und Verwaltung lag. „Baubeginn im März 2025 und Fertigstellung im Dezember 2025 – ich musste zweimal lesen, ob diese Zahlen auch stimmen“, schmunzelte Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen bei ihrer Festrede. Entsprechend erfreut war auch Schulleiterin Gabriele Zillner „über die Unterstützung des Landkreises. Bauausschuss, Kreistag, Hochbauverwaltung und speziell auch Landrat Josef Laumer haben sich sehr für uns eingesetzt. Aber auch die Gespräche mit der Regierung von Niederbayern waren stets sehr positiv.“
Denn die Zeit drängte: Seit 1979 gibt es die schulvorbereitende Einrichtung SVE, angegliedert an die St. Benedikt-Schule. Träger ist der Landkreis. Schulvorbereitende Einrichtungen besuchen Kinder in den letzten drei Jahren vor dem Beginn der Schulpflicht. Es gibt zwei Gruppen. Bisher befand sich die SVE in Grafentraubach, das Gebäude war von der Gemeinde Laberweinting angemietet. Eigene Pläne der Gemeinde Laberweinting mit der Liegenschaft waren die Gründe, weshalb ab dem Kalenderjahr 2026 eine neue Lösung gefunden werden musste.
„Wir haben im Bauausschuss verschiedenste Lösungen durchgesprochen und der Neubau der SVE auf dem Gelände der St. Benedikt-Schule wurde allgemein als sinnvollste Lösung angesehen, so dass im Juli 2024 die Entscheidung für den entsprechenden Bau getroffen wurde“, so Landrat Josef Laumer, der auch betonte: „Die St. Benedikt-Schule liegt mir sehr am Herzen. Umso mehr freut es mich, mit dieser Einweihung am neuen Standort zum Ende meiner Amtszeit noch ein starkes Zeichen für Bildung, Chancengleichheit und die Zukunft unserer Kinder setzen zu können.“
Glücklich waren die Gesichter wegen eines außerordentlich gelungenen Neubaus, der nun auch den Vorteil der direkten Nachbarschaft zum sonderpädagogischen Förderzentrum St. Benedikt-Schule hat, wie neben Zillner auch der Landtagsabgeordnete Tobias Beck und der örtliche Bürgermeister Christian Dobmeier betonten. Hochbauamtsleiter Simon Geisberger stellte einige Details des Baus, dessen Kosten rund 1,6 Mio. Euro (bei 55 Prozent Förderung) betragen, vor und durfte auch deshalb glücklich sein, weil der Kostenrahmen letztendlich wohl sogar knapp unterschritten wird.
In den Weihnachtsferien 2025/26 fand der Umzug in die neuen Räumlichkeiten statt, nun sind auch die Außenanlagen fertig gestellt, so dass die offizielle Einweihung über die Bühne gehen konnte. Charmant umrahmt wurde diese nicht nur von drei Musik- und Gstanzlstücken von Schülerinnen, Schülern und Erzieherinnen, sondern auch von der feierlichen Segnung durch Pater Michael Raj.