Ein Thema, das viele Frauen beschäftigt

02. Juli 2026: Kooperationsveranstaltung der Gesundheitsregion plus zu Endometriose sorgt für regen Anklang
Endometriose

Gruppenbild von Veranstalter und Referenten

Die Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Straubing hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine breite Palette an gesundheitlichen Themen abzudecken. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und der Gleichstellungsstelle der Stadt Straubing lud man deshalb in den Räumen des Bündnis für Familie in Straubing zur Veranstaltung „Endometriose: Ein medizinischer Überblick“. Und die Veranstaltung für Frauen aller Altersgruppen am vergangenen Dienstag war gut besucht.

Endometriose ist eine chronische, gutartige Erkankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst. Dieses Gewebe unterliegt dem hormonellen Zyklus, was zu Entzündungen, starken Schmerzen und Verwachsungen führt. „Die genauen Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt“, sagt Alexandra Jehle vom Gesundheitsamt Straubing. Insgesamt sind 2,5 Mio. Frauen in Deutschland von Endometriose betroffen. Es ist damit die zweithäufigste gutartige Erkrankung. Die Diagnose dauert sehr lange, eine Heilung gibt es bisher nicht, wohl aber eine Behandlung, Symptom- und Funktionskontrolle.

Dr. med. Carsten Scholz (Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe am Klinikum St. Elisabeth in Straubing) erläuterte als Referent ausführlich Entstehung, Verlauf, Diagnose und Therapieform. Gemeinsam mit MUDr. Vera Kuralova (Oberärztin Gynäkologie Klinikum St. Elisabeth) stand Dr. Scholz auch für Fragen zu Verfügung, die sich in einem regen Austausch mit den gut 25 Teilnehmerinnen auch ergaben.

„Man hat gesehen, wie wichtig es war, dieses Thema einmal in den Mittelpunkt einer Veranstaltung zu nehmen“, resümierte Alexandra Jehle.