Grüner Engel an drei Landkreisbürgerinnen verliehen
Aus Anlass des "Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011" wurde erstmalig die Auszeichnung "Grüner Engel " vergeben. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Ehrennadel. Die spezielle Ehrung erfolgt für vorbildliche Leistungen in den Bereichen Umwelt und Verbraucherschutz. Am 14. Oktober erhielten mit Martina Laumer (Sankt Englmar) sowie Brigitte Karl und Brigitte Neuhäusler (Geiselhöring) drei Landkreisbürgerinnen diese Auszeichnung aus den Händen von Regierungspräsident Rainer Haselbeck.
Martina Laumer hat die Idee der „Energiedetektive“ ins Leben gerufen. Mit viel Engagement und Fachwissen zeigt sie eindrucksvoll, wie Klimaschutz schon bei den Jüngsten beginnen kann und bringt Kindern Nachhaltigkeit auf anschauliche und praktische Weise näher. Dank ihrer Initiative konnten 25 Schulen mit Energiesparkoffern ausgestattet werden. Schülerinnen und Schüler lernen damit, Energieverschwendung aufzuspüren, Einsparpotenziale zu erkennen und eigene Maßnahmen umzusetzen – vom bewussten Umgang mit Licht und Wärme bis zum Vermeiden von Standby-Verbrauch. Besonders wertvoll ist, dass Ihr Projekt über die Klassenzimmer hinaus wirkt: Die Kinder tragen ihr Wissen in ihre Familien und Gemeinden weiter und werden zu Botschaftern für den Klimaschutz. "Das Projekt verbindet Umweltbildung und Klimaschutz vorbildlich und schafft dabei erfolgreiche Win-win-Situationen für Schulen und Kommunen", so Haselbeck in seiner Laudatio.
Brigitte Karl und Brigitte Neuhäusler setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Straßen, Wege und öffentliche Plätze in Geiselhöring sauberer und lebenswerter bleiben. Als Gründerin der Initiative „Umweltfreunde Geiselhöring“ haben sie viele Menschen zum Mitmachen bewegt. Gemeinsam sammeln Sie Müll, organisieren Aktionen und entwickeln kreative Lösungen – von selbst gebauten Kippeneimern bis zu praktischen Sammelbehältern. "Dabei geht es Ihnen nicht nur um Sauberkeit, sondern vor allem darum, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt zu stärken", so Haselbeck.