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Nach Änderung der bayernweiten Impfstrategie

15.03.2021 Bisher geplante Impfaußenstellen im Landkreis werden durch Ärzteimpfungen ersetzt

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Die Änderung der bayernweiten Impfstrategie hat auch Auswirkungen auf die Impfplanungen vor Ort: Die Einbeziehung von Haus-, Fach- und Betriebsärzten in die Corona-Impfungen sorgt für Änderungen der Planungen in Stadt und Landkreis.

Die vier angedachten Impfaußenstellen in Oberschneiding, Schwarzach, Konzell und Mallersdorf-Pfaffenberg werden dadurch vorläufig aufgegeben. Diese Außenstellen hätten nach Ostern, und damit zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie nun die Ärzte-Impfungen, an den Start gehen sollen. „Die staatlichen Vorgaben sind klar: Die Impfzentren erhalten weiterhin eine Sockelbasis an Impfdosen, der Rest geht an die Ärzte. Damit reichen die Kapazitäten im Impfzentrum aus und die Fläche wird zudem durch die Ärzte bedient. Diese Lösung bietet sicherlich Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger, die dann auch heimatnah bei einem Arzt geimpft werden können. Entscheidend bleibt freilich immer noch die Verfügbarkeit des Impfstoffes. Denn am Ende ist nicht so wichtig wer impft, sondern dass überhaupt geimpft werden kann“, so Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer. „Bei unserer ursprünglichen Planung von Impfaußenstellen ist man noch von einem Impfbeginn durch Hausärzte erst zum Frühsommer ausgegangen. Das hat sich nun überholt.“

Angesichts der neuen Impfstrategie wurden die Kreisverwaltungsbehörden auch aufgefordert, keine weiteren Planungen zur Kapazitätsausweitung der Impfzentren vorzunehmen. Dies gilt auch für das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis am Hagen, das im bisherigen Umfang weiterbetrieben wird. Nach aktueller Planung reicht die vorhandene Kapazität von ca. 400 möglichen Impfungen pro Tag aus, um die künftig für die Impfzentren vorgesehene Menge an Impfstoff verimpfen zu können

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