Ein Thema mit enormer Bedeutung
Gruppenfoto mit den Vertreterinnen und Vertretern der zertifizierten Einrichtungen vor dem Landratsamt.
Die 2021 gestartete Kampagne „Startchance kita.digital + Sprache“ ist ein mehrjähriges Qualifizierungsangebot für Kitas in Bayern. Sie unterstützt Kitas bei der Umsetzung ihres digitalen Bildungsauftrags. Beim Kampagnenkurs geht es darum, den Kindern möglichst frühzeitig einen verantwortungsbewussten Umgang mit den jeweiligen Medien zu vermitteln. Die Abschlussveranstaltung für den Kampagnenkurs 2025/26 fand nun im großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt. Dabei wurden in feierlichem Rahmen die Teilnehmerzertifikate zusammen mit einer Blume übergeben.
Insgesamt waren dabei knapp 40 Personen (Leitungen, Erzieherinnen, Elternbeiräte und Trägervertreter) aus 16 Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten, Horte und Häuser für Kinder) anwesend. Neben 12 Kindertagesstätten aus dem Landkreis Straubing-Bogen waren auch Teilnehmer aus den Landkreisen Regen (2), Deggendorf (1) und Rottal-Inn (1) mit dabei.
„Der Landkreis nimmt seit 2023/24 an den Kampagnenkursen des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz teil. Da das Angebot in diesem Jahr ein letztes Mal in der gewohnten Form angeboten wurde, haben wir gezielt Werbung gemacht, was auch die hohe Zahl an Einrichtungen aus dem Landkreis erklärt“, so Philipp Piendl vom Amt für Jugend und Familie, Sachgruppe Kindertagesbetreuung. Das Ziel ist es, Kinder zu befähigen, mit digitalen Medien aktiv, sicher, kreativ und kritisch umzugehen. Es soll ein Medienverständnis aufgebaut werden, bei dem sich Kinder als Akteure begreifen und Medien als Werkzeug zum Erreichen eigener Ziele einsetzen. Mit Iris Frehse-Oisch (Sozialpädagogin) und Christina Porebski (Medientechnik) betreuten zwei erfahrende kita.digital-Coaches die Kurse, um den Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und Häusern für Kinder eine entsprechende Unterstützung auf diesem Weg zu geben. Jede Einrichtung präsentierte bei der Abschlussveranstaltung die eigenen Projekte und Erfahrungen im Rahmen eines Infomarktes. Dabei wurden unterschiedliche digitale Zugänge und Methoden vorgestellt und besprochen. Auch die stellvertretende Landrätin Barbara Unger gratulierte den Teilnehmenden zur Zertifizierung und betonte: „Dieses Thema hat mit Blick auf die sich rasch wandelnde Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen eine enorme Bedeutung.“