Ansicht des Landratsamtes mit Schriftzug und Treppe

Eine Lösung zum Wohle der Kinder

14.09.2017 Temporäre Geschwindigkeitsbeschränkung wegen zeitlich befristeter Umsiedlung des Kindergartens in Konzell

Positive Nachrichten erhielt der Landkreis Straubing-Bogen am Donnerstag. Oder wie es Landrat Josef Laumer ausdrückt: „Die Verkehrssicherheit liegt uns stets am Herzen und ich bin froh, dass sich die Beharrlichkeit in diesem Fall ausgezahlt hat.“

In Konzell wird derzeit nämlich der örtliche Kindergarten umgebaut und für die Dauer der Baumaßnahme in das Gewerbegebiet umgesiedelt, welches an der ST 2140 liegt. Für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort eine absolute Gefahrenstelle, da die Einfahrt in das Gewerbegebiet nicht extra gekennzeichnet ist und die PKW und LKW mit unverminderter Geschwindigkeit auch an der Einfahrt zum provisorischen Kindergarten fahren. Eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung für die Zeit des Kindergartenumbaus und ein Warnschild war deshalb der Wunsch vieler Eltern, Bürger und auch Betriebe im Industriegebiet Streifenau, der auch von Bürgermeister Fritz Fuchs an das Landratsamt herangetragen wurde. Verantwortlich für diese Straße ist aber das Staatliche Straßenbauamt Passau, dem die Situation mit dem Kindergarten zunächst nicht bewusst war. Aber der Landkreis ließ nicht locker: Das zuständige Sachgebiet Verkehrswesen versuchte Lösungen zu finden und schließlich schaltete sich auch Landrat Josef Laumer im Zusammenspiel mit den regionalen Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier und Hans Ritt ein und so konnte nun erreicht werden, dass durch das Staatliche Bauamt die Gefahrenstelle in dieser Woche entschärft wurde: Die Kreuzung wurde temporär für die Zeit der Kindergartenumsiedlung auf 70 km/h beschränkt und ein Warnschild aufgestellt.

„Es geht hier um das Wohl unserer Kinder und es ist erfreulich, dass nun diese Maßnahme so getroffen wurde. Für das Entgegenkommen möchte ich mich beim Staatlichen Bauamt bedanken und zudem auch bei allen, die sich dafür eingesetzt haben, dass hier ein Stück mehr Verkehrssicherheit geschaffen wurde“, resümiert der Landrat.

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