„Wir wissen diese gegenseitige Verbindung sehr zu schätzen“

25. Juni 2026: Verantwortliche des Kreisverbindungskommando der Bundeswehr zum Antrittsbesuch bei Landrat Tobias Beck
KVK

Die Teilnehmer beim Arbeitstreffen im Büro des Landrats am Tisch sitzend

Die Kreisverbindungskommandos (KVK) nehmen wichtige Aufgaben der zivil-militärischen Zusammenarbeit wahr. Jeder Landkreis hat ein Kreisverbindungskommando, das mit ortansässigen Reservisten aufgrund freiwilliger Meldungen besetzt ist. Das entsprechende Personal wird in Unterweisungen und Lehrgängen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Geführt werden die KVK´s vom Landeskommando Bayern, über das dann im Fall der Fälle die entsprechende Anforderung läuft. Dieses System bei Unglücks-, Katastrophen- oder bevorstehenden Katastrophenfällen, dass es seit 2007 gibt, hat sich bewährt. Mit Oberst Claus Schorn (Leiter Bezirksverbindungskommando Niederbayern) und Oberstleutnant Andreas Piening (Leiter Kreisverbindungskommando) stellten sich die beiden lokalen Vertreter nun beim neuen Landrat Tobias Beck in dessen Büro vor.

„Es soll einfach ein gegenseitiges Kennenlernen und ein entsprechender Antrittsbesuch sein“, betonte Claus Schorn, der seit 20 Jahren in der zivil-militärischen Zusammenarbeit tätig und seit dem vergangenen Jahr Leiter des Bezirksverbindungskommandos ist. „Die Vorgehensweise bei vergangenen Schadensfällen hat sich sehr gut eingespielt und wir wollen gerne so weitermachen“, ergänzte Andreas Piening, seit Januar 2026 Leiter des KVK und seit 2009 Mitglied des KVK. In dieser Zeit hat er bereits unter anderem die Hochwasserkatastrophenfälle 2013 und 2024 erlebt. „Es ist sehr erfreulich und auch sehr zielführend, dass bereits bei den ersten Lagebesprechungen vom Landratsamt immer auch Vertreter des KVK hinzugezogen wurden“, so Piening.

„Wir wissen diese gegenseitige Verbindung sehr zu schätzen und wollen die sehr gute Zusammenarbeit in jedem Fall in diesem Maße fortsetzen. Mit den Standorten in Bogen und Feldkirchen haben wir im Landkreis naturgemäß eine sehr gute Verbindung zur Bundeswehr, die bei uns in der Region eine große Akzeptanz genießt“, machte Landrat Tobias Beck deutlich. Der Landkreis unterstützte gemeinsam mit der Stadt Straubing auch die örtliche Veranstaltung zum Nationalen Veteranentag am vergangenen Samstag, die zentral auf dem Stadtplatz in Straubing stattfand.

Im Katastrophenfall trifft sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises im sogenannten K-Raum im Landratsamt. Auch dort finden regelmäßig Fortbildungen des KVK statt. „Die Infrastruktur passt, wir sind technisch dort auf dem neuesten Stand“, so Stephanie Aumer, zuständige Abteilungsleiterin für den Bereich Öffentliche Sicherheit am Landratsamt.

Oberst Schorn und Oberstleutnant Piening blickten auch noch auf neue Herausforderungen voraus. So birgt das Thema Waldbrände ein in Zukunft verstärktes Gefahrenpotenzial. Man war sich einig, dies in künftige Übungsszenarien mit einfließen zu lassen.