„Es wird gute Arbeit geleistet und dazu gehört auch eine moderne Ausstattung“
Mit 543 km Länge ist das Kreisstraßennetz im Landkreis Straubing-Bogen das drittlängste in ganz Bayern. Entsprechend wichtig ist eine moderne und zielgerichtete Ausstattung, um die Aufgaben erfüllen zu können. Dementsprechend stolz konnte die Tiefbauverwaltung des Landkreises im Kreisbauhof Ittling am Dienstag zwei neue Ersatzbeschaffungen vorstellen: Ein neuer Mobilbagger und ein neuer Mercedes Sprinter – beide sind ab sofort auf den Landkreis-Straßen im Einsatz.
„Es wird gute Arbeit geleistet und dazu gehört auch eine moderne Ausstattung. Wir statten unsere Bauhöfe deshalb gut aus, wobei wir das Notwendige beschaffen und keinen Luxus“, so Landrat Josef Laumer bei der Vorstellung.
Der Mobilbagger Volvo EWR 130 ist eine Ersatzbeschaffung für einen knapp 20 Jahre alten Bagger mit über 10.000 Einsatzstunden, der sowohl in Sachen Einsatzgewicht an die Leistungsgrenze kam, wie auch reparaturanfällig wurde und nicht mit einem Tiltrotator nachgerüstet werden konnte. Martin Obermeier von der ausliefernden Firma Robert Aebi aus Barbing stellte den Bagger vor. „Der vollhydraulische Tiltrotator von Oilquick in Sandwichbauweise ist führend und ermöglicht ein schnelleres Arbeiten sowie vielseitige Einsatzmöglichkeiten, das 360 Grad dreh- und zweimal 45 Grad schwenkbar. Das Einsatzgewicht liegt bei 14 Tonnen.“
Der Mannschaftstransporter Mercedes Sprinter 317 CDI ist eine Ersatzbeschaffung für einen verunfallten Mercedes Vito. Andreas Jerchel (Leiter Marketing/CRM/Digitaler Vertrieb der Hirschvogel GmbH & Co. KG in Straubing) präsentierte dieses Fahrzeug.
„Wir brauchen uns mit unserer Ausstattung nicht verstecken“, betonte Matthias Linsmeier, Leiter des Kreisbauhofes Ittling und bedankte sich besonders auch bei Landrat Josef Laumer für die Unterstützung in den zwölf Jahren seiner Amtszeit. Dem schloss sich auch Tiefbauamtsleiter Markus Fischer an. „Wir sind in den letzten zwölf Jahren immer auf offene Ohren gestoßen und für diese Unterstützung bedanke ich mich jetzt zum Ende der Amtsperiode im Namen der gesamten Tiefbauverwaltung sehr herzlich. Unser Kreisstraßennetz ist in allen Belangen gut in Schuss, aber das geht auch nur wegen der Mittel, die uns zur Verfügung gestellt wurden.“