„Bedeutung als Hauptverkehrsader im Ort“

07. August 2026: Ende der Baumaßnahme an der SR 7 (Ortsdurchfahrt Irlbach)
SR 7

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltung und der beteiligten Firmen gemeinsam mit Landrat und Bürgermeister beim Gruppenfoto an der Straße.

Nach rund elfmonatiger Bauzeit in zwei Bauabschnitten konnte im Juni die Ortsdurchfahrt in Irlbach (SR 7) nach dem Ausbau wieder frei gegeben werden. Terminbedingt trafen sich die Verantwortlichen am Mittwoch zu einem offiziellen Termin zur Beendigung der Maßnahme.

Bereits seit acht Jahren gab es die Diskussionen um einen Ausbau der Straße. „Die Fahrbahnoberfläche wies eine starke Schädigung, überwiegend in Form von Rissbildung auf. Auch im Bereich der Gehwege. Auch der bauliche Zustand der Randbegrenzungen und der Entwässerungseinrichtungen erforderten eine Sanierung“, so Tiefbauamtsleiter Markus Fischer. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden nun auf 1,2 Kilometern Länge die Randbegrenzungen erneuert, ebenso die Straßenabläufe und Kanalleitung, die Gehwegbereiche wurden erweitert und gepflastert, die Stromversorgung und Straßenbeleuchtung erneuert, Fahrbahnteiler an den Ortseingängen eingebaut und der Fahrbahnbelag erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,08 Millionen Euro, wofür auf den Landkreis für den Bereich der Kreisstraße 654.000 Euro entfallen und der Rest auf die Gemeinde für die Gehwege und weitere Begleitmaßnahmen.

„Als Hauptstraße durch den Ort war das für uns eine sehr wichtige Baumaßnahme, das sieht man auch daran, dass heute auch der 2. und 3. Bürgermeister mit dabei sind. Natürlich bedeutete das während der Bauzeit auch Einschränkungen für die Anlieger angesichts der Bedeutung als Hauptverkehrsader“, so Bürgermeister Armin Soller, der wie alle Anwesenden seinen Dank an die Anwohner und Anlieger für das Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Arbeiten richtete. Oberbauleiter Christian Nagel von der bauausführenden Firma STRABAG sprach deshalb auch von einer „anspruchsvollen Maßnahme mit der Vollsperrung.“ Genau wie er bedankte sich auch Mareike Pechtner vom Ingenieurbüro KEB (Planung und Bauleitung) „für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen.“

Landrat Tobias Beck betonte: „Es ist wichtig, dass wir unsere Infrastruktur erhalten. Wir stehen mit unserem Kreisstraßennetz recht gut da und das soll auch weiterhin so bleiben.“ In den nächsten Jahren steht in diesem Bereich noch die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Irlbach Richtung Ainbrach (SR 12) an. Die Maßnahme ist bereits in die mittelfristige Finanzplanung des Landkreises aufgenommen worden. Der Umsetzungszeitpunkt obliegt freilich der Haushaltslage und den weiteren Beschlüssen im Zuge der jährlichen Haushaltsplanungen.