UV-Index-Tafeln für die Freibäder im Landkreis Straubing-Bogen

15. September 2026: „Die Bevölkerung soll für das Thema sensibilisiert werden“
Freibad Schwarzach

Übergabe der UV-Indextafeln im Freibad Schwarzach

Sonne ist zwar lebenswichtig, zu viel davon ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern zusammen mit den Gesundheitsregionenplus das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Deshalb wurden zuletzt in den Sommerferien in den Freibädern in Schwarzach, Niederwinkling, Haibach und Mallersdorf-Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen UV-Index-Tafeln installiert, die über einen QR-Code künftig Auskunft geben, wie die Strahlenbelastung am jeweiligen Tag einzuschätzen ist.

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hält Sonnenschutzmaßnahmen ab einem UV-Index von 3 für sinnvoll. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern und der Gesundheitsregion plus Straubing – Stadt und Land über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Markus Kiefl, Beiratsvorsitzender bei der AOK-Direktion Straubing-Bogen – Dingolfing-Landau.

Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie eben beispielsweise in den Freibädern im Landkreis Straubing-Bogen. Die Wichtigkeit des Sonnen- und Hitzeschutzes betonte auch Ludwig Knott, stellvertretender Landrat des Landkreises Straubing-Bogen. „Die UV-Index-Tafeln machen das Sonnenbrandrisiko direkt vor Ort sichtbar und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Region. Gleichzeitig unterstützen sie die Ziele der Bayerischen Klimaanpassungsstrategie, die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Folgen von Hitze und UV-Strahlung zu schützen“, so Knott.

Über die Aktion freut sich auch Simone Schaller, Geschäftsstellenleiterin der am Gesundheitsamt angesiedelten Gesundheitsregion plus: „Gemeinsam mit der Kampagne Sonne(n) mit Verstand statt Sonnenbrand zeigt dies die Initiativen des Gesundheitsamtes in diesem Bereich. Die Bevölkerung soll so für das Thema sensibilisiert werden.“

Weitere Informationen und Tipps zum Hitze- und Sonnenschutz sind jederzeit beim Gesundheitsamt Straubing unter Hitzeschutz-ga-sr@landkreis-straubing-bogen.de erhältlich und sind auch im Internet z.B. auf den Seiten

https://www.hautkrebspraevention.de/de/Lebenswelten/watch-out.php
bfs.de/uv-index
 

abrufbar.