Heimatminister Füracker übergibt Förderbescheid

03. Juli 2026: innovatives Volksmusik-Projekt kommt in den Landkreis
Foto: StMFH/Christian Blaschka

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker übergibt Förderbescheid aus dem „Impulsprogramm Volksmusik“ an die Kommunale Jugendpflegerin des Landkreises Straubing-Bogen, Julia Stadler.

Große Freude beim Kreisjugendring (KJR) und der Kommunalen Jugendarbeit (KOJA) Straubing-Bogen: Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat dem Landkreis offiziell den Zuschlag für das neue „Impulsprogramm Volksmusik“ erteilt. Durch die Fördermittel des Freistaats Bayern wird im kommenden Schulhalbjahr ein besonderes Kultur- und Partizipationsprojekt für junge Menschen möglich: Ein maßgeschneiderter Musikworkshop mit der bekannten bayerischen Mundart-Künstlerin RiA Reiser am Sonderpädagogischen Förderzentrum (Albertus-Schule) in Oberalteich. Kommunale Jugendpflegerin Julia Stadler hat den Bescheid in München persönlich entgegengenommen.

Das „Impulsprogramm Volksmusik“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen die Vielfalt der regionalen Musikkultur auf kreative und niederschwellige Weise näherzubringen.

„Volksmusik ist ein zentraler Bestandteil unserer bayerischen Identität. Wir wollen zeigen, dass sie keineswegs verstaubt ist, sondern durch frische Ideen der jungen Generation bereichert werden kann“, betont Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Übergabe der Förderbescheide. Das Projekt zeigt vorbildlich, wie moderne Jugendarbeit kulturelles Erbe und die aktive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zusammendenkt.

Kreativworkshop mit Rap- und Jodelelementen am Förderzentrum

Für die Umsetzung in Oberalteich konnten die Verantwortlichen eine echte Expertin gewinnen: Die niederbayerische Musikerin RiA Reiser (bekannt für ihre Grenzgänge zwischen Jodel-Pop, Mundart und Bavarian Rap) wird das Projekt leiten. Am dortigen Sonderpädagogischen Förderzentrum wird sie mit den Schülerinnen und Schülern intensiv an Rhythmus, Dialekt und Gesang arbeiten.

Der inklusive und spielerische Ansatz steht dabei im Vordergrund. Durch das gemeinsame Musizieren und das Entdecken der eigenen Stimme werden das Selbstbewusstsein und der Teamgeist der Kinder gestärkt.

Die Kommunale Jugendarbeit und der KJR schaffen damit nicht nur ein neues kulturelles Angebot, sondern setzen ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im ländlichen Raum. Das Projekt wird im kommenden Schulhalbjahr starten und voraussichtlich mit einer gemeinsamen Präsentation der erarbeiteten Stücke abschließen.