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Winterpause der Donaufähre Posching: Bis einschließlich 12. Januar kein Fährbetrieb

14.12.2019 Rund 55.000 Benutzer von 1. April bis 30. November

Fähre Posching

Winterpause: Von 14. Dezember bis einschließlich Sonntag, 12. Januar, geht die Donaufähre Posching in die Pause und es findet zwischen Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) kein Fährbetrieb statt.

Die alljährliche Winterpause bleibt auch bei der neuen Fähre unverändert. Wenn die Posching am Montag, 13. Januar, dann ihren Fährbetrieb wieder aufnimmt, wird es zunächst einmal aber weiterhin bei den Fährzeiten von 6.30 Uhr bis 17.45 Uhr an den Werktagen von Montag bis Freitag bleiben. Eigentlich galten in der Vergangenheit im Dezember, Januar und Februar reduzierte Zeiten nur in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden. In diesem Jahr behielt man aber aufgrund der Nachfrage und der verbesserten Arbeitsbedingungen für die Fährleute auf der neuen Fähre die Zeiten an den Werktagen unverändert. Dies bleibt auch nach der Wiederaufnahme im Januar so. „Wir sehen dies als Testbetrieb, um dann entscheiden zu können, ob die Nachfrage wirklich besteht. Dazu brauchen wir aber über einen längeren Zeitraum belastbare Zahlen, die wir dann den Kreisgremien vorlegen können. Zwei Wochen wäre da ein zu kurzer Zeitraum“, so Landrat Josef Laumer.

Der Rückblick auf die ersten neun Monate der neuen Fähre fällt uneingeschränkt positiv aus. Im April wurde der Fährbetrieb nach dem Untergang der alten Gierseilfähre mit der neuen dieselelektrischen Motorwagenfähre wieder aufgenommen. Im ersten Monat gab es gleich die Rekordzahl von über 9.000 Passagieren – mehr als dreimal so viel wie in den vergangenen Jahren im April. Auch nach der offiziellen Einweihungsfeier am 1. Mai hielt der Run an. Das gesamte Jahr über lagen die Zahlen im Mittel etwa doppelt so hoch wie in früheren Jahren. Von 1. April bis 30. November wurde die neue Fähre rund 55.000-mal benutzt. Im Vergleichszeitraum der alten Fähre waren es knapp die Hälfte der Benutzer. „Die neue Fähre ist eine echte Bereicherung“, sagt Landrat Josef Laumer. „Wir hatten im Vorfeld viel Ärger und leider hat sich dann auch die Fertigstellung und Überführung durch Krankheiten, Hochwasser und Niedrigwasser verzögert. Aber heute zeigt sich, wie richtig die Entscheidung war. Ich erinnere mich noch heute mit Gänsehaut an die Überführungsfahrt, als die Menschen an den Brücken gewartet und gewunken haben und an das Einweihungsfest, das alle unsere Erwartungen übertroffen hat.“

Auch Tiefbauamtsleiter Markus Fischer, in dessen Zuständigkeit auch die Fährverbindung fällt, zieht ein positives Fazit nach dem ersten Jahr. „Wir konnten quasi an allen Tagen fahren, hatten nur zweimal kurz kleinere Reparaturarbeiten, die an zwei Tagen keinen Betrieb möglich machten. Durch die neue Technik ist nun auch der Nebel kein Problem mehr. Auch die Fährleute finden sich mittlerweile sehr gut zurecht.“

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