Bewusster Umgang mit der digitalen Welt

06. Mai 2026: Fachforum Jugendarbeit in der Attenkofer Medienakademie
Fachforum Jugendarbeit 2026

Die Digitalisierung prägt den Alltag von Kindern und Jugendlichen heute mehr denn je. Doch wie gelingt die Balance zwischen Online-Präsenz und notwendigen Ruhephasen? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich das jüngste „Fachforum Jugendarbeit“, das kürzlich in den Räumlichkeiten der Attenkofer Medienakademie stattfand. Die Kommunalen Jugendpflegerinnen Annette Halm (Stadt Straubing) und Julia Stadler (Landkreis Straubing-Bogen) hatten dazu alle hauptamtlich in der Jugendarbeit Tätigen aus der Region eingeladen.

Das Fachforum dient bereits seit Jahren als feste Institution für den Austausch und die Fortbildung pädagogischer Fachkräfte in Stadt und Landkreis. In der inspirierenden Atmosphäre der Medienakademie stand dieses Mal das Thema „Digital Detox“ im Mittelpunkt. Als Referentinnen konnten Kristina Schäfer und Manuela Karl gewonnen werden, die nicht nur theoretisches Wissen vermittelten, sondern auch praktische Methoden für die tägliche Arbeit aufzeigten.

Netzwerkarbeit und Praxistransfer

„Ziel unserer Treffen ist es, die Qualität der Jugendarbeit kontinuierlich zu verbessern und die Fachkräfte in ihrer wichtigen Rolle zu unterstützen“, betonten Annette Halm und Julia Stadler. Gerade beim Thema Medienkonsum sei es wichtig, dass Pädagogen die Mechanismen hinter sozialen Netzwerken verstehen, um Jugendliche kompetent begleiten zu können. Im Fokus standen dabei unter anderem die Auswirkungen von exzessivem „Screen-Life“ auf die Konzentration und das Wohlbefinden.

Dabei unterstrichen die beiden Jugendpflegerinnen die Bedeutung des Formats: „Das Fachforum ist weit mehr als eine reine Fortbildung. In einer Zeit, in der sich die Lebenswelten junger Menschen rasant verändern, ist dieser Austausch für die Fachlichkeit unerlässlich. Nur durch die enge Vernetzung zwischen Stadt und Landkreis können wir Synergien nutzen, voneinander lernen und gemeinsam Konzepte entwickeln, die direkt bei den Jugendlichen in der Region ankommen.“

Austausch unter Kollegen

Neben dem fachlichen Input kam auch der Netzwerkgedanke nicht zu kurz. Die Teilnehmer, darunter Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit, des Aktivspielplatzes und der offenen Behindertenarbeit, nutzten die Gelegenheit zur kollegialen Beratung und zum Erfahrungsaustausch über aktuelle Herausforderungen in ihren jeweiligen Einrichtungen.

Das Resümee der Veranstaltung fiel durchweg positiv aus: Die Teilnehmenden nahmen zahlreiche Impulse mit, um das Bewusstsein für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien in ihren Jugendzentren und Projekten vor Ort zu schärfen. Highlight der Veranstaltung war die Dokuschau der Attenkofer Akademie, die bei den Fachkräften einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Ein Ausblick auf das kommende Jahr zeigt, dass die Kommunale Jugendarbeit auch künftig aktuelle Trends aufgreifen wird, um die Fachkräfte in der Region bestmöglich zu vernetzen.