Gemeinde meets Vereine

27. Oktober 2026: Erster „Runder Vereinstisch“ in Salching setzt neue Impulse
Gemeinde meets Vereine Salching 2026

Die Jugendförderung und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements standen im Mittelpunkt einer Initiative in der Gemeinde Salching. Unter dem Motto „Gemeinde meets Vereine – Rückenwind fürs Ehrenamt“ hatten die neu bestellten Jugendbeauftragten der Gemeinde, Gertraud Zollner und Lena Scherm, zum ersten „Runden Vereinstisch“ geladen – ein Format, das Vereinsvertreter, Ehrenamtliche und Verantwortliche an einen Tisch brachte. Bei einem Weißwurstfrühstück im Bürger- und Kulturtreff fand die Veranstaltung einen ebenso lockeren wie wertschätzenden Auftakt.

Die Bedeutung der Veranstaltung für die gesamte Kommune spiegelte sich auch in der Präsenz der Gemeindespitze wider: Sowohl der 1. Bürgermeister Alfons Neumeier als auch die 2. Bürgermeisterin Petra Grießbaum sowie weitere Gemeinderäte nahmen aktiv an dem Treffen teil, um den direkten Dialog mit den Akteuren zu suchen und ihre Unterstützung für die Anliegen der Jugend zu bekräftigen. Bei der Begrüßung bedankte sich der Bürgermeister bei den Jugendbeauftragten der Gemeinde und bei der kommunalen Jugendpflegerin des Landkreises Straubing-Bogen Julia Stadler für die Vorbereitung dieses Formats und Leitung der Veranstaltung.

Wertschätzung des Ehrenamts im Fokus

Das Hauptanliegen des Treffens war es, den Vereinsvertretern für ihren unermüdlichen und oft zeitintensiven Einsatz in der Nachwuchsarbeit zu danken. Das Ehrenamt bildet das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in Salching und Oberpiebing. Ohne die Trainer, Betreuer und Jugendleiter in den Vereinen wäre ein so breit gefächertes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche nicht denkbar. Die gemütliche Atmosphäre des Weißwurstfrühstücks bot den idealen Rahmen, um diese gesellschaftliche Leistung gebührend zu würdigen und auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen.

Kennenlernen und Synergien nutzen

Ein zentrales Ziel des Runden Tisches war das persönliche Kennenlernen. Nach der Neuordnung der Zuständigkeiten im Gemeinderat bot der Termin die perfekte Gelegenheit, die neuen Jugendbeauftragten Gertraud Zollner und Lena Scherm offiziell im Kreis der Vereine vorzustellen. Die beiden Verantwortlichen machten deutlich, dass sie sich als Bindeglied zwischen den Jugendlichen, den Vereinen und der Gemeindeverwaltung verstehen.

„Wir wollen das Rad nicht an jeder Stelle neu erfinden, sondern vorhandene Potenziale bündeln“, betonten die Jugendbeauftragten. Im Fokus stand die Frage, wie Vereine untereinander kooperieren, Ressourcen teilen und gegenseitig von Erfahrungen profitieren können. Die Nutzung von Synergien wurde von allen Beteiligten als große Chance für die Zukunft gesehen.

Fachliche Begleitung und eine überraschende Erkenntnis

Für den fachlichen und strukturierten Rahmen des Treffens sorgte die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Straubing-Bogen. Unter der Moderation der zuständigen Kommunalen Jugendpflegerin Julia Stadler wurden gezielt aktuelle Herausforderungen analysiert und neue Ideen erarbeitet.

Im Zuge der moderierten Arbeitsphasen kristallisierte sich eine wesentliche und überraschende Kernbotschaft heraus: Trotz der allgegenwärtig angespannten Haushaltslage mangelt es in den Vereinen vorrangig nicht an finanziellen Mitteln. Vielmehr sind es organisatorische Aspekte, bürokratische Hürden und die Herausforderung der dauerhaften Nachwuchs- und Mitarbeitergewinnung, welche die Ehrenamtlichen im Alltag stark fordern.

Gemeinsame Projekte auf den Weg bringen

Der Runde Vereinstisch blieb keine reine Diskussionsrunde, sondern mündete in konkreten Lösungsansätzen. Die Bandbreite reichte von interdisziplinären Aktionstagen, an denen sich mehrere Vereine den Jugendlichen präsentieren, bis hin zu einer verbesserten digitalen Vernetzung der Jugendarbeit im Gemeindegebiet.  

Am Ende des Vormittags waren sich alle Teilnehmer einig: Dieser erste Runde Vereinstisch war ein voller Erfolg. Dank der engen Verzahnung von ehrenamtlichem Engagement vor Ort, der Unterstützung durch die Gemeinde und der fachlichen Begleitung durch den Landkreis ist Salching bestens aufgestellt, um die Jugendarbeit dynamisch und zukunftsfähig zu gestalten. Der Grundstein für ein starkes Netzwerk, das die Interessen der jungen Generation in den Mittelpunkt stellt, ist gelegt.